Tag 14 Romont – Moudon

Wetter 9h ☀️8°C. Heute haben wir eine Erholungs-Etappe, es sind nur ca. 15 Km bis Moudon. Darum besuchen wir am Morgen zuerst die Kirche mit den schönen Fenstern und besorgen uns den täglichen Pilgerstempel.

Wir vertreiben uns die Zeit bis das Musee du Vitrail um 10h öffnet. Leider dürfen die gemachten Fotos © nur privat verwendet werden, darum sind keine hier.

Es ist bereits 11:30h als wir bei strahlendem Wetter ☀️15°C abmarschieren. Bereits sind wir in Billens und werfen einen Blick  zurück.

Im Nachbarort Hennes gibt es ein Panorama von Romont. Oberhalb Lovatens wundern wir uns, wer der Typ mit dem grossen Rucksack 🎒 ist, der parallel zu unserem Weg läuft. Da merken wir, dass wir falsch abgezweigt sind und laufen auch in diese Richtung. Es ist Rainer, der uns beide einen Tag vor sich vermutet hat. Wir wandern zusammen hinunter nach Curtilles. Das ist der Nachbarort von Lucens. Rainer macht mit seinem schweren Gepäck bei einer Bank eine wohlverdiente Pause. Wir laufen weiter und sehen das Café Fédéral, da wir hungrig sind, treten wir ein. Es gibt Salat 🥗, Fischstücke 🐟 mit Pommes 🍟 und Himbeersorbet. Nach dem Essen haben wir einen schönen Blick auf Schloss Lucens. Am Wegrand sehen wir einen alten Wagnerstein von 1646. Beim Weiterlaufen passieren wir unseren Schweizer 🇨🇭 Test Atomreaktor Lucens auf der anderen Seite der La Broye.

Am Teich kurz vor Moudon,  treffen wir Rainer wieder, er macht eine Pause.

Da bei zwei Unterkünften auf unserer Liste, die Telefonnummer inaktiv war, machten wir es uns einfach und gingen ins Hotel du Chemin de Fer DZF 90.-

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Garmin: Romont-MoudonIMG_0768

Tag 13 Fribourg – Romont

Nach der gestrigen kurzen Etappe, wird es  heute wieder etwas länger werden. Da wir meistens früh zu Bett gehen, stehen wir auch mit den Hühnern auf. Nach dem feinen Frühstück (selbstgemachtes Brot, Konfitüre) laufen wir bei ☀️6°C die 3 km nach Fribourg und durchqueren die sehenswerte Stadt.

 

Dann kommen wir oberhalb Villars sur-Glâne aus dem Bois de Monterban 🌳 🌳 🌳 und haben die beste Aussicht.

 

Als ich vom VW-Käfer ein Foto mache, offeriert uns der Osterhase ein paar Schockoladeneili als Zwischenverpflegung, die wir dankend annehmen.

 

In Posieux finden wir diese Jakobs Statue und wandern bis Ecuvillens, wo wir ein altes Bauernhaus aus 1865 entdecken.

 

Mittagsrast halten wir in Posat, draussen an der Sonne ☀️. Wir bestellen Poulet  🐔 einmal mit Frites 🍟 und eines mit Salat.  Dann geht es runter zum Bach  La Glâne und aufwärts nach Autigny.

 

Wir sehen eine Ortstafel mit Romont, was für eine Entäuschung,  bis zu unserem Tagesziel Romont sind es noch 4 Km.

 


Wir wohnen idyllisch, mitten in der Altstadt Zimmer mit Balkon bei DEMIERRE Erika et Jean-Paul ZF 42.-IMG_0766
Garmin: Fribourg-Romont

Tag 12 Schwarzenburg – Fribourg

Gut ausgeschlafen gehen wir zum Frühstück. Die heutige Etappe nach Fribourg ist kürzer als gestern, so macht es nichts, dass wir erst um 9h weiterpilgern.  ☀️9°C
Ausserhalb Schwarzenburg Panorama mit Kirche Wahlern

Es geht steil hinunter zum Torenöli und über die alte Sodbachbrücke 1864, auf der anderen Talseite gleich wieder hinauf.

Wir erreichen Heitenried über schöne Feldwege. Nach St. Antoni kommen wir einen alten Weg hinunter nach Weissenbach und sehen auf dem Hügel die Kirche St. Antoni wieder.

Nun sind wir bereits im Zentrum von Tafers bei der schönen Kirche angekommen. Dort setzten wir uns auf eine grosse Bank und essen unser feines Sandwich. Wir bleiben nicht lange alleine, eine Sozialarbeiterin aus Plaffeien setzt sich zu uns und isst ihren Salat. Dann plaudern wir noch ein Weilchen, bevor sie wieder zurück zur Arbeit muss.

Wie man an der Tafel erkennt, sind wir nun im Welschland angekommen, dies bebeutet ab jetzt erschwerte Bedingungen beim Unterhalten. Mein Schulfranzösisch kriegt einen „mandatory upgrade“. Für diejenigen, die neidisch werden, das ist Schloss Uebewil. Unser heutiges Nachtlager ist etwas ausserhalb der Stadt, ein im Bauernhaus.  B&B Trudi & Hans-Peter HABEGGER ZF 55.-

Fribourg ist eine schöne Stadt. In der St. Nicholas Cathedral holten wir uns den schönen Pilgerstempel. Dann spaziererten wir weiter durch die Stadt bis zum Le Pérolles, assen dann aber an einem anderen Ort, wo wir mit unserer Wanderbekleidung besser dazu passten.


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Garmin: Schwarzenburg-Fribourg

Tag 11 Amsoldingen – Schwarzenburg

Nachdem es gestern aus bekannten Gründen „Heute Ruhetag“ ausnahmsweise kein Nachtessen gab, freuten wir uns umso mehr über das ausgezeichnete Frühstück. Da heute wieder 8.5h ☀️angesagt ist, erleichtern wir unsere Rucksäcke 🎒 um etwas Sonnencreme. Um 8:30h verabschiedeten wir uns von Dory Widmer unserer freundlichen Gastgeberin und wanderten wir zu dritt (+ Hund) los. Silvia und Finja begleiten uns netterweise während der ganzen Tagesetappe. Blick vom Garten aufs Stockhorn (Halbmarathon Strecke)In Uebeschi hat es eine Ranch mit Bison, beim Amsoldingersee mache ich eine Schattenaufnahme mit Silvia.

Ansichten zwischen Blumenstein und Wattenwil

Weiter geht’s nach Riggisberg. So hat Finja heute sehr viel Auslauf.

Wir sind nicht schlüssig geworden, ob es Lamas oder Guanacos sind vor dem Schloss Burgistein

Wir wandern von Rüeggisberg nach Wislisau und finden diese Steinmannli. Silvia macht uns nach dem Weiher auf die Fischerhütte aufmerksam.

Nach der Schwarzwasserbrücke geht’s über Stufen 60m hinauf. Kurz vor Mamishaus werden wir mit Lamas und Kamelen 🐫  🐫 belohnt

Kurz vor Schwarzenburg sehen wir die bekannte Kirche von Wahlern. Dieses Bild wurde mir freundlicherweise von Silvia zur Verfügung gestellt, die am Donnerstag bereits wieder mit Werner unterwegs war.
Nach langem ermüdenden Marsch sind wir beim B&B Anne-Marie REBETEZ angekommen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und durften uns das Zimmer ZF 40.- vorher ansehen. Danach gab es für alle drei Kaffee. Leider mussten sich Silvia und Finja schon wieder verabschieden, um mit der Bahn heimzufahren, dabei wäre Silvia gerne noch eine weitere Etappe mitgelaufen. Heute haben wir eine Auswahl von Restaurants: Bühl, Bären und Sonne alle drei haben offen. Sonne ☀️ kann man nicht genug haben, darum gehen wir dort hinein. 🍽🍺

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Garmin: Amsoldingen-Schwarzenburg

Tag 10 Interlaken – Amsoldingen

Frühstück vorbei, die Sonne ☀️ ruft, um 8:45h verlassen wir Interlaken bei 8°C in Richtung Merligen.

Der Aareweg ist für uns zu Ende, nun wandern wir dem Thunersee entlang.

Bei Neuhaus verlassen wir den See, es geht gleich steil aufwärts Richtung Beatushöhlen, wo wir uns einen Kaffee gönnen.☕️

Vor dem Abstieg nach Merligen, geniessen wir den Blick über die Beatenbucht und erfreuen uns am Niesen.

Wir nähern uns dem Thunersee und erreichen die Schiffstation Merligen. Unser Schiff 🚢 fährt erst um 15:05h, somit bleibt genügend Zeit für aktive Erholung und ein bescheidenes Pilgermenü 🍽🍷im Hotel Beatus. Beim Essen unterhielten wir uns mit Andrea übers Reisen. Sie hat sich den Jakobsweg auch vorgenommen.

Wir sind nun in Spiez angekommen, und es geht am Schloss vorbei auf den Weinberg.

Unser Weg führt durch Einigen, wir überqueren die Kander auf dem Strättlisteg und wandern oberhalb Gwatt weiter, dem Nachtlager entgegen. Wir geniessen die Aussicht auf Thun.


Unsere heutige Herberge ist in Amsoldingen im B&B Dory Widmer. Wir wurden herzlich Empfangen und haben ein tolles Zimmer bekommen. DZF 45.-
IMG_0763Garmin: Interlaken-Amsoldingen

Tag 9 Brünigpass – Interlaken

Wir verlassen das Hotel Waldegg nach dem Frühstück um 8:40h bei leichtem Nieselregen und lassen den Brünigpass hinter uns. Mit 1°C ist es doch sehr frisch, ausgeruht geht es Richtung Brienzwiler.

Von Brienzwiler geht es nach Hofstetten bei Brienz, dort ist der zweite Eingang zum Freilichtmuseum Ballenberg.

Das Zwischenziel Brienz ist erreicht. Durch Dorf gehts dem See entlang, dann wieder weg von der Strasse, auf und ab auf Wanderwegen.

⚠️🚶Die Hängeseilbrücke in Ebligen* ist während der Winterzeit (jeweils ca. 31. Oktober bis Anfang April) nicht begehbar. Während dieser Winterzeit empfehlen wir den Alternativ-Jakobsweg, welcher von Brienz-Kienholz zu den Giessbachfällen und von dort über Iseltwald und Bönigen nach Interlaken führt.Wer es nicht glaubt wird sofort bestraft, durch ruppige 150m Ab-/Aufstiege.

Wir erreichen Oberried am Brienzersee. Nach langen 5h wandern, gehen wir hungrig 😋 ins Restaurant.

Kaum draussen,schon geht es wieder himmelwärts. Fröhlich wandern wir weiter, bis zum Wegweiser 2:50h nach Interlaken: Was, das kann doch nicht sein. Der Wirt sagte etwas von 1:30h.

Wir wandern einfach weiter nach Ringgenberg.

Wir sind nun am Ausfluss des Brienzersee angelangt und spüren den langen beschwerlichen Weg in den Beinen. Noch etwas der Aare entlang spazieren nach Interlaken, dann ins Backpacker Alplodge DZF 43.-

Zimmer mit Aussicht:Nach dem duschen 🚿 Spaziergang durch Interlaken. Essen und Trinken nicht vergessen nach 32 km 7:33h.


IMG_0762Garmin: Brünig-Interlaken