Tag 68 Larceveau-Arros-Gibits – Saint-Jean-Pied-de-Port

Um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 mit Konfi und Apfelmus. Es ist 7:55h, als ich mich bei Sonnenschein ☀ und 12°C auf den Weg nach Saint-Jean-Pied-de-Port mache, dem Sammelort der Pilger. Für die einen ist es der Schlusspunkt, für die anderen der Startort nach 🇪🇸Spanien.
Bye bye 👋 Luisa Joseph, die beiden fahren morgen mit dem Zug nach Biarritz, dann mit dem Mietwagen nach San Sebastián an den Strand 🌊 und dann müssen sie schon bald heim nach 🇦🇺 Australien. Nicole et Christian haben heute ihren letzten Tag, sie sehe ich vermutlich nochmals vor dem Nachtessen. Lucy kommt zum Hotel, um die beiden abzuholen. Ich laufe alleine und zügig los, denn es wird heiss heute.

Es geht ein letztes Mal so richtig übers Land, bevor es dann städtisch wird.

Beim Château d’Apat versuche ich ein Foto vom Schloss über den Zaun, da erschreckt mich ein Hund 🐶 so sehr, dass ich fast das iPhone 📱fallen lasse.

In Saint Jean-le-Vieux gönne ich mir einen Kaffee ☕ und ein Cola. Dann laufe ich weiter und sehe schon das erste Schild zur Porte St. Jacques.

Bei der Citadelle mache ich mir die Mühe, hochzukraxeln, doch es ist eine private École und es gibt nix zu besichtigen, aber die Aussicht auf die Kleinstadt ist trotzdem toll.

 

Jetzt gehe ich hinunter in die Stadt und laufe in den Randonneur Shop. Dort kaufe ich mir wieder Socken und lasse mir eine Karte nach Irun zeigen. Die zwei Angestellten meinen, warum nimmst du den Talweg und nicht den GR10, da hast du viel mehr von den Pyrenäen. Prompt lasse ich mich dazu überreden und kaufe mir das Handbuch Pyrenées Occidentales mit den genauen Karten und den Höhenkurven.

Dann schlendere ich durch die Altstadt und geniesse es, frühzeitig da zu sein. Im Häuserschatten ist es angenehm.

Übernachtung im Hotel Central im luxuriösen Einzelzimmer ZHP €90.- 

Das Zimmer wird erst ab 14h bereit sein, ich deponiere den Rucksack und die Schuhe. Dann setze ich mich draussen in den Schatten und bestelle ein 🍺 Bier Basque. Der freundliche Kellner bringt mir die Speisekarte. Ich bestelle ein Menü und lasse mich so richtig verwöhnen.

Während ich fein speise, laufen fortwährend Pilger über die Brücken.

Nach dem ☕ Kaffee spaziere ich am Hôtel de Ville vorbei zum Bahnhof und danach noch etwas auf der Stadtmauer. Was passt da besser dazu als ein🍦Glacé.

Garmin: Larceveau-Arros-Gibits – Saint-Jean-Pied-de-Port

Abendspaziergang zum Bankomaten der Bank Societe Generale, Saint-Jean-Pied-de-Port. Es ist eine Frechheit, der ATM lässt mich die Summe 400 eintippen und schreibt dann, maximal sind 300 möglich raus. Also nochmals tippen, dann kommen wenigstens gemischte Noten heraus.

Von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Irun 

Da ich mich entschieden habe den Camino del Norte zu pilgern, muss ich nun über einen nicht ausgeschilderten Weg von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Irun wandern. Bei GPS-Tracks habe ich ein GPX-Waypoint File gefunden. Dieser Weg führt entlang der Pyrenäen und so bleibe ich bis am Schluss in Frankreich. Die vorgeschlagene Route führt entlang der «La Nive», die Etappenorte sind auf der Karte mit Stern ⭐ und sonst fett markiert sind.

Saint-Jean-Pied-de-Port – Uhart-Cize – Ascarat – Camping Narbitz – Osiarte – Eihartze – Etxabe – Saint Martin d‘Arrossa – Bidarray

Bidarray – Olha – Haltzarte – Gibelarte – Mont Roland – Elizako-Partea – Itxassou – Aerodrome d’Itxassou – Espelette

Espelette – Souraide – Amespétu – Saint-Pée-Sur-Nivelle – Ibarrun – Uhartea – Errotenea – Azkaine

 

Azkaine– Urrugne – Béhobie – France->Spain – Azkenportu – Bahnhof Irun-Colon – Irun Pilgerherberge

Nach eingehender Beratung im Randonneur Shop in Saint-Jean-Pied-de-Port, hab ich mich entschlossen anstatt den vorgesehenen Talweg, doch auf dem anspruchsvolleren GR10 nach Irun zu wandern. Siehe auch auf der Webseite GR-Infos.com oder auch detailierter auf Google-Maps

GR10.jpg
GR10 Saint-Jean-Pied-de-Port – Irun

Tag 67 Aroue-Ithorots-Olhaïby – Larceveau-Arros-Gibits

Nach dem feinen Nachtessen ging es bald mal ins Bett. Das Haus steht in weiter Wildbahn für sich alleine. So erwache ich ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, Brot und sechs selbstgemachte Konfi. Es ist 8h, als ich mich bei bedecktem Himmel ☁️14°C auf den Weg mache. Heute dauert das Packen etwas länger, schliesslich muss ich noch den halben Liter Rotwein irgendwo verstauen. Anne-Marie und Fredo, der schwarze Neufundländer, begleiten mich netterweise bis zum Gartentor.

Ich laufe vermutlich am Château de Joantho vorbei, jedenfalls der Teich danach deutet darauf hin, aber es war sowieso privat.

Als erstes muss ich mir in der Ferme Bohoteguia ein frisches Baguette 🥖 kaufen, da es heute keine Verpflegungsmöglichkeiten hat unterwegs. Mit etwas Mühe kann ich das auch noch unterbringen, aber die 15L sind jetzt wirklich voll. Für ein anderes Mal würde ich einen 20L Rucksack 🎒kaufen, aber nicht mehr Material mitnehmen. Ich laufe zügig und stosse dann auf Rudi 🇩🇪 aus Bayern, er hat heute seinen letzten Tag und macht im nächsten Jahr weiter. Dann treffe ich Chris 🇳🇿 aus Christchurch, er wandert mit zwei Rucksäcken 🎒, der grosse am Rücken und den kleinen vorne. Dazu kommt noch ein Fotoapparat.

Es geht immer mal wieder rauf und runter, die Sonne scheint heute keinen guten Tag zu haben, sie zeigt sich nicht.

Nach der Brücke laufe ich fälschlicherweise die Strasse hoch. Ich merke es erst, als die Stasse bei einem Haus aufhört, die gewonnene Höhe wollte ich nicht verlieren und marschierte über die Weide weiter. Leider war der richtige Weg noch nicht soviel angestiegen, so musste ich mich am Schluss der Weide, durch kratziges Gewächs steil nach unten kämpfen. Glücklich wieder auf dem Weg zu sein, laufe ich zu einem Pilger auf, den ich vorher überholt hatte, der war ganz erstaunt mich wieder zu sehen.

Bei Beneditenia stossen wir auf das «Croix de Gibraltar». Hier kommen die drei klassischen, französischen Jakobswege zusammen, der Weg von Paris, derjenige von Vézelay und eben der unsrige von Le-Puy-En-Velay. Dieser Punkt wird mit einem in diesem kleinen Weiler beeindruckend grossen Stein markiert. Ab hier bekommen wir also Pilgergesellschaft aus anderen Himmelsrichtungen.

Ueber einen besonders bei Gluthitze im Sommer beeindruckenden Uebergang komme ich oben auf 287m zur «Chapelle de Soyarza». Da mache ich auf einer Bank meine Mittagspause. Ich packe die Pâté du Basque und das halbe Baguette aus und trinke meinen Rotwein dazu und lasse es mir schmecken.

Jetzt kommt das, was ich am meisten liebe, es geht steil steinig hinunter, das verführt mich den Riemen anzuziehen und es so richtig rollen zu lassen. So komme ich rasch voran und bin bald in Ostabat-Asme, wo ich den Standard bestelle.

Christian et Nicole treffen vor Gabriel und Sarah 🇩🇪 aus Überlingen ein und setzen sich auch an den Tisch. Die beiden Deutschen erkundigen sich, wieso ich so hinunter gerannt sei, ich erkläre ihnen, dass es meine Lieblingsbeschäftigung sei, das Trailrunning. Sie sind auch von Zuhause losgezogen und hatten auch Wetterglück.

Übernachtung im Hôtel-Restaurant Espellet bei Pierre Bidegain Bidaury, im Einzelzimmer ZHP €55.- 

Christian et Nicole und Joseph und Luisa sind auch im gleichen Hotel. Lucy ist in der Gîte.

Garmin: Aroue-Ithorots-Olhaïby – Larceveau-Arros-Gibits

Tag 66 Navarrenx – Aroue-Ithorots-Olhaïby

Alleine im Zweierzimmer erwache ich gut ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 08:05, als ich mich bei leicht bedecktem Himmel 🌤18°C auf den Weg mache. Es geht durchs Stadttor, über die alte Steinbrücke aus dem 13. Jahrhundert, darunter fliesst der Gave d’Oloron. Heute kann ich es ruhig angehen, es sind nur 18 Kilometer. Ich laufe mit Stephan 🇩🇪 aus Stuttgart, er hat vorher im sozialen gearbeitet.

Interessanter Kreisel bei Castetnau-Camblong.

Bei der Konservenfabrik vor Lichos sitzt Lucy alleine, die beiden Italiener sind weg, auf dem Weg zum Somport Pass. Ich gönne mir eine Bierpause und kaufe für €2.- Pate du Basque als Zwischenverpflegung für morgen. Pascal kommt auch, aber von der Strasse, weil es etwas kürzer war. Stephan geht inzwischen weiter. Bei Lichos überqueren wir den Fluss «Le Saison», womit wir jetzt auch formell im Baskenland (Euskadi) angekommen sind, wir haben uns ja schon ein bisschen an die Sprache und an die Ortsnamen gewöhnt. Baskisch gehört übrigens zusammen mit Finnisch und Ungarisch in dieselbe Sprachgruppe, es wird also nur Wenige geben, denen der Zugang zur baskischen Sprache leicht fällt.

Kurz nach dem Wegkreuz habe ich mein Tagesziel erreicht, nur kann ich erst nach 16h dort hinein. So laufe ich mit Lucy und Pascal noch ein Stück, bis zur Gîte Ferme Bohoteguia von Lucy mit, weil man dort etwas essen und einkaufen kann, die Möglichkeiten sind hier sehr rar.

Ich gönne mir einen sehr feinen frisch zubereiteten Salatteller, dazu ein kleines 🍺Leffe, einen Gateaux de Basque dazu einen ☕️ Kaffee und zwei Päcklein Nastücher für €12.-, da kann man wirklich nicht jammern.

Nach dem Essen verabschiedet sich Pascal von uns, er will morgen schon in Saint Jean-Pied-de-Port sein, und am Mittwoch über die Pyrenäen gehen. Am Donnerstag ist ja ein Feiertag, da werden viele wandern. So nach drei Uhr mache ich mich auf den Rückweg, die zwei Kilometer laufe ich gemütlich und bin immer noch zu früh. So setze ich mich auf eine Bank am Schatten und geniesse das Nichtstun, bis es 16h ist. Wer morgen, nach dem Lesen des Warnhinweises hier nichts einkauft, ist selber schuld.

Beim Gartentor klingle ich, sehe aber noch kein Haus. Als es öffnet laufe ich durch und sehe das grosse Anwesen aus dem Jahre 1820, Anne-Marie et Dominique kommen mir mit dem schwarzen Hund entgegen. Nach der Hausarbeit geniesse ich ein Finkbräu aus Strasbourg.

Übernachtung im Maison Etchegoyenborda bei Anne-Marie et Dominique Queste. ZHP €75.- Gestern sind acht Pilger hier gewesen, heute bin ich der einzige, was mir auch recht ist. Den schönen Pool kann ich ohne Badehose nicht benutzen, aber ich bin nicht so der 🏊 Schwimmer, sondern eher ein 🏃🏼Läufer.

Um 18:30h werde ich zum Aperitif gebeten, ich werde schon mal spanisch eingestimmt. Es gibt selbst gemachte Tapas mit Sangria. Danach feine Lauchsuppe mit Gewürzen aus Espelette, das ist am 26. Mai mein Etappenziel. Als Hauptgang gab es Kartoffelstock mit Wildschwein Braten, die Sauce wurde von Domenique gemacht. Anschliessend wurde ich mit Fruchtsalat verwöhnt, die Weinbeeren wurden mit Armagnac verwöhnt.

Garmin: Navarrenx – Aroue-Ithorots-Olhaïby

Mit den neuen Schuhen habe ich nun bereits 290 Km drauf und bin froh, das es bis jetzt ohne Komplikationen ausging. Wobei ich anfügen muss, dass sich konsequente Fusspflege am Ende immer auszahlt, das tägliche eincremen hilft bei meinen Füssen jedenfalls. Leider sind die Tuben sämtlicher Hersteller noch nicht leer, wenn nix  mehr herauskommt, darum schneide ich sie jeweils auf, um den Rest für die nächsten paar Tage zu nutzen.

Ein Pluspunkt für 👣das Schrunden-Wunder von Fußpunkt! 🤗

Tag 65 Arthez-de-Béarn – Navarrenx

Wenn man um 21h schon im Bett liegt, dann kann man auch früh aufstehen. Als ich um 6h im vollen Dreierzimmer ausgeschlafen erwache, gehe ich schnell ins freie Bad, dann muss ich das Kissen und das Leintuch abziehen für die Wäsche. Anschliessend packe ich meinen kleinen Rucksack und gehe um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück ☕️🥖 und Konfi. Zum Glück stimmt das Wetter wieder. Um 7:30h verlasse ich bei fast blauem Himmel 🌤⛅️10°C die Herberge ohne WiFi. Beim Hotel de Ville habe ich gute Aussicht, als erstes sehe ich die Pyrenäengipfel mal von der Ferne, dann kann es nicht mehr so weit sein bis Saint-Jean-Pied-de-Port. Schliesslich bin ich in drei Tagen dort.

In Aragnon überquere ich die Brücke über „Le Gave de Pau“

Nun versuche ich in Maslacq einen offenen Laden zu finden, Glück 🍀 gehabt, es gibt ☕️ und Kaugummi. Beim Dorfausgang komme ich an einem interessanten Flyer vorbei.

Es geht heute zwar meistens flach, hat aber trotzdem knackige Anstiege drin, aber die sind inzwischen meine Stärke. Kurz vor dem Kloster „Abbaye de Sauvelade“ hole ich die drei, die eine halbe Stunde vor mir gestartet sind, wieder ein.

Nachdem ich über die römische Brücke gelaufen bin, komme ich in Sauvelade direkt beim Restaurant an, die Gelegenheit für ☕️ und🍺 Pause.

Beim Weiler Bugnein hat es Tiere, 🌺 Blumen und wieder gute Sicht auf die Pyrenäen.

Kleinere 🐑 🐑 🐑 🐑 Schafherde in Méritein, einem Vorort vom Etappenziel.

Navarrenx wurde von den Königen von Navarra zu einer grossen Festungsanlage ausgebaut, die sich dann während der Hugenottenkriege bewährte, die Franzosen belagerten die Stadt während längerer Zeit erfolglos. Die Befestigungsanlagen sind noch gut erhalten und geben Stoff für eine ausgiebige Besichtigung, und auch die Kirche Saint-Germain lohnt sich, besichtigt zu werden.

Als erstes steuere ich ein Restaurant an, alle Schattenplätze sind besetzt, ist mir egal, so trinke ich mein Bier 🍺 an der prallen ☀️ Sonne und bestaune die Fantasie der Franzosen im Zusammenhang mit der handgemalten Autonummer beim Jaguar Type-E.

Da das Zimmer um 14h noch nicht bereit ist, gehe ich barfuss raus und setze mich mit dem halben Baguette und dem Fois Gras de Canard auf eine schattige Bank und esse genüsslich. Anschliessend zurück zum Restaurant, diesmal ist ein Platz im Schatten frei, nun bestelle ich einen Coupe mit drei Kugeln und geniesse das süsse Nichtstun.

Auf dem Rückweg sehe ich Romeo, und wir trinken zusammen ein 🍻 Bier.

Vor dem Znacht, machte ich mich auf Motivsuche. Ich fand ein paar Schilder und das Haus von Henri Lefebvre

Übernachtung im Gîte Relais du Jacquet für ZHP €39.60 alleine im Zweierzimmer.

Garmin: Arthez-de-Béarn – Navarrenx

Das gemeinsame Nachtessen fand um 19:30h statt, zusammen mit drei 🇨🇦Québécois, zwei Frauen und einem Mann aus Quebeq. Nach dem Znacht spazierte ich nochmals zur westlichen Stadtmauer. Dort traf ich auf Romeo bei seiner täglichen Runde, wir stiegen miteinander hoch und erwischten den idealen Zeitpunkt für ein paar Bilder.

Tag 64 Arzacq-Arraziguet – Arthez-de-Béarn

Im Fünferzimmer erwache ich ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:45h als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C auf den Weg mache, es sind heute auch einige Kilometer zu wandern. Im Fünferzimmer erwache ich ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:45h als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C auf den Weg mache, es sind heute auch einige Kilometer zu wandern. Das Wetter hält sich überhaupt nicht an die Prognose von WeatherPro, eigentlich wäre es heute trocken, trotzdem gibt es gelegentlich etwas Nieselregen, aber ich trage aus Trotz nur die Paragonia Windstopper, weil mir sonst zu warm wird. Das Wasser bei der Moulin de Louvigny, macht Lust auf Fotos.

Hier noch das Wetter Panorama vom nächsten Schauer.

Hühner hat es in Fichous-Riumayou, aber kein Café oder Shop.

Weder in Larrule noch in Uzan oder Pomps ist irgend etwas vorhanden. Trostlose Restaurant 🌵 hier. Jetzt freue ich mich auf die nächste grössere Stadt.

Wer schneller läuft, ist schneller am Etappenziel, heute heisst es Arthez-de-Béarn

Übernachtung im Gîte de la boulangerie Broussé bei Myriam et Bertrand Broussé ZHP €31.- im Dreierzimmer. Das teile ich mit Anne aus 🇦🇺 und einem 🇫🇷 der mit einem 4.5kg Trail-Rucksack von Genf nach Santiago unterwegs ist, er macht jeden Tag seine ca. 42 Km, davon über die Hälfte joggend.

Garmin: Arzacq-Arraziguet – Arthez-de-Béarn

Heute bin ich HÄSSIG mir fehlt bereits erfasster Text. Nicht nur von heute, sondern auch von gestern.

Tag 63 Aire-Sur-L’Adour – Arzacq-Arraziguet

Ausgeschlafen gehe ich um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:30h, als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C aus dem Haus gehe. Die anderen drei sind schon weg. Als erstes steure ich einen ATM an und hole mir 💵 Bargeld. Dann mache ich den Fehler, aufs GPS-Tracks zu schauen, anstatt auf die rot/weissen Markierungen, das kostet mich drei Kilometer Umweg, das merke ich erst, als ich die drei erst bei Km 15 eingeholt habe.

Beim Stausee Le Lac de Broussea ist meine App immer noch auf dem alten Weg, und ich laufe auf der falschen Seeseite, aber das macht nichts,  es gibt dank der ☀️Sonne erst noch die besseren Fotos. Inzwischen habe ich die App gewechselt und bin auf OsmAnd Maps umgestiegen, dort sehe ich zwar den neuen Weg, kann aber wegen der Schnellstrasse nicht wechseln. Bei der Unterführung klappt es dann.

Nun laufe ich zu Brent auf, der nach mir gegangen ist und mich verwundert fragt, wo ich denn Pause gemacht habe. Nach einer langen Viertelstunde bin ich beim Dreierteam und laufe mit ihnen weiter.

Ich bin als erster in Miramont-Sensacq und frage nach der Epicerie, dort angekommen kaufe ich mir Kaffee ☕️, Bier 🍺, eine Hefe-Schnecke und eine Linth-Schokolade, nur von den anderen kommt keiner, so laufe ich alleine weiter.

In Pimbo hat es nochmals eine Gelegenheit für ☕️ Kaffee, dort treffe ich auf Luisa und Joseph, die am Essen sind. Ich trinke aus und mache mich auf die Socken. Es sind noch ein paar Kilometer bis zum Ziel. Es ist heute mindestens vom Wetter her sehr abwechslungsreich, Jacke anziehen oder ausziehen, sonst sind es meist nicht endend wollende Felder, denen wir entlang wandern. Nun  ist es nicht mehr weit, dafür fängt es wieder an zu regnen in Poursiugues-Boucoue hat es ein Plakat vom Navarrenx dem Ziel von übermorgen.

Übernachtung im Centre d’accueil communal sehr günstig ZHP €27.-, das Nachtessen schmeckt  und für den Preis kann man auch nicht klagen.

Ein Getränk vor und eines nach den Znacht.

Mein Fünferzimmer teile ich mit Chris 🇳🇿, er läuft von Le Puy en Velay nach Santiago de Compostela. Gerd & Johanes 🇩🇪 aus Mönchengladbach sind Oldtimer Traktor Pilger. Sie fahren pro Tag so etwa 80 Kilometer, meist auf der ausgeschilderten Fahrrad Route. Die von Deutschland aus nach Santiago fahren und über den Camino del Norte retour. Die beiden sympathischen, sehe ich dann eventuell wieder. Webseite: Traktor-Menschen

Garmin: Aire-Sur-L’Adour – Arzacq-Arraziguet