Etappe 39: Tortona – Cassano Spinola

Im Appartement habe ich gut geschlafen, gutes Bett im hohen Raum oberhalb begehbarem Kleiderschrank. Leider war der Raum am Rand etwas niedriger, das habe ich schmerzvoll gelernt. Am Morgen lief ich zurück zum Duomo zur Bar Zuccarell, ☕️ zum Frühstück mit 🥐 🥐, ohne Füllung und dann noch einen 🍊 Orangensaft. Dann bin ich bereit und wandere im Hemd und nur mit den Armlingen los. Bevor ich ganz aus Tortona bin, komme ich noch beim prächtigen Santuario Madonna della Guardia vorbei, mit einer grossen goldenen Statue obendrauf, diese sieht man von weitem.

Sobald es möglich ist verlässt der Weg die Strassen und wird zu Feldweg oder Fahrstrasse. Von weitem sehe ich einen Hügel mit Kirche. Bestimmt muss ich da hinauf. So komme ich dann nach Carbonara Scrivia, das etwas erhöht liegt. Dort in der Bar trinke ich ☕️und 🍋Lemonsoda und kaufe eine Flasche Mineralwasser für den Rucksack.

Eine knappe Stunde später bin ich auf diesem Hügel, oben in Spineto Scrivia. Da dies nach Karte die letzte Möglichkeit ist etwas zu essen, falls ein offenes Restaurant vorhanden ist, lasse ich mir im Laden „due Panini di Salume“ machen und nehme sie mit.

Am Dorfrand von Castellarponzano wandere ich vorbei, ohne zu merken, dass da ein Dorf war. So komme ich zum ausgestorbenen Weiler Polveria, dort mache ich bei der Brücke meinen Mittagshalt und verspeise eines der beiden Panini, dazu gibts nur 🙁 Wasser, wenigstens Frizzante.

Nach der Pause geht es bergauf, die Beine müssen sich erst wieder ans Wandern gewöhnen. Überland an Pferdekoppeln vorbei komme ich nach Selva, ein Mann 👨🏻, der im Garten arbeitet, spricht mich an. Ob ich die Via Postumia wandere, woher ich komme, wohin ich gehe. Dann erzählt er mir, dass er den Camino del Norte, die Via Francigena und den Via San Benedeto (Norica – Montecassino) gemacht hat. Er will mir erklären wo ich durch muss, aber ich zeige ihm meine geplante Abkürzung ab dem Reiterhof Polveriera, Carezzano. Dadurch kann ich mir mehr als die vier zusätzlichen Kilometer morgen ersparen.

Jetzt bin ich schon um 13 Uhr im Il bed and breakfast dei ciclisti, in Carezzano, das zu Cassano Spinola gehört. Der grosse Hund bellt arg. Als ich läute, erscheint eine nette Frau, die ihn zu sich ruft und ins Haus sperrt. Daraufhin öffnet sie die Pforte und zeigt mir mein Reich auf der hinteren Seite des Hauses. Grosses Zimmer mit Bad, leider mit Duschvorhang, diese haben die Angewohnheit, sich an die Beine zu schmiegen, was ich – wie wohl die meisten – hasse. Schnell alles erledigen, und die nassen Sachen draussen an der Sonne ☀️ in den Wind hängen, damit sie schnell trocken werden.

Die Dorfbeiz ist nur am Wochenende und abends offen, das nächste ist dann Ristorante Margherita, etwa 2‘300m zu laufen. Doch die Signora fährt mich am Abend dorthin, sobald ihre kleine Tochter die Schule und das Training fertig hat.

5/7/19Garmin: Tortona – Cassano Spinola

4 Gedanken zu “Etappe 39: Tortona – Cassano Spinola

  1. Maya Mai 7, 2019 / 7:01 pm

    Ja genau, Duschvorhänge sind das schlimmste was einem passieren kann 🙈

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    • elCaminohike Mai 8, 2019 / 7:03 am

      I understand a lot, but not all. As you know to speak is on the upper level and I make some sentences but for sure they are nor all correct. Mostly it is enough to get what you need. 😉 But I think you are asking about my talking with Aurore, that conversation was in english.

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