TR ÄmpĂ€chli – Richetlipass – Linthal

27. August meine Route
Elm 976m 🚠 / ÄmpĂ€chli 1480m – SkihĂŒtte Obererbs 1700m – Erbser Stock 2161m – Wichlenmatt 2037m – Richetlipass 2261m – Unt.Stafel 1386m – Linthal 653m

8/26/19

Mit der S25 fahre ich vom HB nach Schwanden GL, dort steige ich in den Bus 541 nach Elm 976m Sportbahnen und schwebe mit der Gondelbahn🚡hinauf, so erspare ich mir die 500 Höhenmeter, zum ÄmpĂ€chli 1480m. Vor dem Start noch einen Kaffeehalt mit Nussgipfel und um die Trinkflaschen aufzufĂŒllen. Anstatt der Via Alpina zu folgen, laufe ich auf dem unteren Weg durch ein Wildschongebiet (nur im Winterhalbjahr) auf einem schönen schmalen Waldweg. Leider ist die Fortsetzung des Weges nur auf OutdoorActive eingezeichnet, aber die Route ist nicht markiert, so laufe ich an der Abzweigung vorbei. Als ich den Irrtum bemerke, muss ich zurĂŒcklaufen, dies kostet mich einige zusĂ€tzliche Höhenmeter. Bei den GebĂ€uden zweige ich links ab zum Bach hinunter und ĂŒberquere ihn an einer passenden Stelle. Danach darf ich, in Ermangelung eines richtigen Weges, durch ein trockenes Bachbett hochsteigen, dabei sind die Stöcke sehr nĂŒtzlich.

Die erste Wasserflasche wird wieder aufgefĂŒllt, als ich bei der SkihĂŒtte Obererbs 1700m ankomme und anschliessend ein Cola trinke. Danach laufe ich zĂŒgig aufwĂ€rts, ĂŒber Alpweiden mit gut gedĂŒngten Wanderwegen. Bereits bei der SkihĂŒtte unten ist die Sperrung des alpinen Wanderweges “Chli ChĂ€rpf – LeglerhĂŒtte” ausgeschildert. Mich stört das nicht, ich habe ja andere PlĂ€ne. Die Wege werden wieder sauber, als es dann steinig und steiler wird und im Zickzack hinauf geht. Schon bald bin ich auf dem Erbser Stock 2161m.

Ab hier sieht die Strecke hinunter zur Wichlenmatt 2037m trailmĂ€ssig aus, nicht zu steil und guter Weg, so kann ich es rollen lassen. Auf der Alp sitzt der Senn mit jemandem am Tisch, die beiden spielen ein WĂŒrfelspiel. Soweit ich es beurteilen kann, wird hier nichts angeboten, so jogge ich in der Hochebene weiter. Bald steigt es wieder an, und so wandere ich die Steigung hoch zum Richetlipass 2261m.Elm / Glarus / Switzerland - 8/27/19

Oben angekommen, setze ich mich und esse den BE-KIND Riegel (Dark Chocolat Nuts & Sea Salt). Lange bin ich nicht alleine, von Linthal her kommt ein Wanderer, mit dem ich mich ĂŒber seine 10-Tages-Wanderung unterhalte. In der Zwischenzeit kommen die zwei Frauen, die ich unten auf der Alp ĂŒberholt hatte, auch hinzu und machen Pause. Ich bin genĂŒgend gesessen und gehe weiter. Erst mit den beiden Stöcken in einer Hand, doch die behindern mich nur, so stoppe ich kurz und verstaue sie im Trailrucksack. ZĂŒgig gehts hinunter zur Unterer Stafel 1386m.

Ab hier ist es wieder flacher dank einer Fahrstrasse, und ich komme gut voran. Bald kommt bei Stauden (Punkt 1176), eine Abzweigung, und so kann ich die letzten drei Kilometer auf dem Bachweg joggen. Vom Bach sieht man wenig, steil den Wald hinunter fĂŒhrt der Weg, sogar durch einen Tunnel hindurch. Dann bin ich unten im Dorf und schon bald in Linthal Bahnhof 653m am Ziel.

Ich habe es fast vermutet, erstens ist die Essenszeit zeitlich schon vorbei und zweitens hat es dort kein offenes Restaurant mehr in der NĂ€he. So spiele ich mit dem Selecta-Automaten und bekomme eine BĂŒchse Cola und ein KĂ€gifrett. Die S25 fĂ€hrt eine halbe Stunde vor der Abfahrt ein, und so setze ich mich in den bequemen Sessel und verspeise den zweiten BE-KIND Riegel.

8/27/19Garmin ÄmpĂ€chli-Richetlipass-Linthal

 

TR Kandersteg – Leukerbad – Goppenstein

Die Idee, Montag 19. August

Kurzfristig habe ich Helmut ĂŒber WhatsApp angeschrieben, ob er am Donnerstag 22. August Zeit und Lust habe, mit mir von Kandersteg ĂŒber den Gemmipass 2314m nach Leukerbad zu joggen. Seine Gegenfrage hat mich dann ĂŒberrascht, ob ich nicht auch noch den Freitag 23. August anhĂ€ngen wolle, dann von Leukerbad, ĂŒber den Restipass 2626m nach Goppenstein joggen und erst ab dort mit dem Zug zurĂŒck nach Hause fahren. Ich habe dann das Majinghorn 3054m ins Spiel gebracht, aber dieses Horn ist soweit wir wissen, nicht zu ĂŒberschreiten, und die Besteigung wĂ€re somit mit einem Hin- und RĂŒckweg verbunden. So haben wir uns provisorisch fĂŒr den Weg ĂŒber den Ferdenpass 2821m entschieden. Wir werden es aber lokal in Leukerbad noch vertieft abklĂ€ren, was dort möglich ist, und wie der Zustand der Wanderwege ist.

Route Gemmipass FerdenpassHöhenproflile Gemmipass Ferdenpass

Kandersteg-Gemmipass 2314m-Leukerbad, Donnerstag 22. August

FrĂŒhes Aufstehen um 5 Uhr, 6 Uhr auf den Bus zum Bahnhof und nach Bern. Helmut steht auf Perron 4, und als wir im Abteil sind, erkundigt er sich, welche Art Kaffee ☕ ich gerne trinke. Dann verschwindet er und kommt kurz vor der Abfahrt mit zwei Bechern zurĂŒck. Aus dem Trailrucksack packt er noch einen kleinen Kuchen mit einer Kerze 🕯 aus und wĂŒnscht mir nachtrĂ€glich alles Gute zum gestrigen Geburtstag. Nach einer Stunde sind wir in Kandersteg. Dort werden die Trinkflaschen aufgefĂŒllt und grosszĂŒgig Sonnencreme verteilt. So joggen wir um 8:50h los, die ersten drei Kilometer bis zur Talstation der SunnbĂŒel-Bahn sind flach, doch dann ist es Zeit fĂŒr die Stöcke, und damit laufen wir zĂŒgig den Berg hinauf. Als sich der Wald mal lichtet, sehen wir Kandersteg unter uns im Nebel. Die Bergstation lassen wir links liegen und joggen in die Hochebene hinunter und lassen es im flachen Teil rollen.

Nach gut 10 Kilometern kommt das Hotel Schwarenbach 2060m in Sicht. Dort setzen wir uns draussen hin, bei Kaffee und Nussgipfel. Der Wirt erkundigt sich, woher wir kommen und will unsere Laufzeit wissen. Zwei Stunden haben wir gebraucht, da meint er, dies sei eine gute Zeit, aber die Spitze vom Skimarathon benötige 1 Stunde 4 Minuten, bis sie hier oben Tee bekommen.

Dann joggen wir weiter bis zum Daubensee 2207m und entscheiden uns gegen die kĂŒrzere Strecke auf dem Fahrweg, sondern joggen lieber auf dem linksufrigen Wanderweg dem See entlang. Nach einer weiteren Stunde sitzen wir im Berghotel Wildstrubel am Tisch und wundern uns, dass niemand vorbeikommt. Aha ist ja Selbstbedienung, also hin zum Buffet und das Mittagessen bestellen. Dieses wird durchs Personal an den Tisch serviert. Nach dem Essen noch zwei Espressi, und dann joggen wir los.

Es geht auf fĂŒnf Kilometern 1‘000 Meter hinunter. Zum Teil mit Stufen mit etwas komischer SchrittlĂ€nge, nur eine Stufe ist etwas kurz und zwei miteinander sind zu lang. Aber schon bald ist es nur noch felsiges GelĂ€nde, am Rand mit Stahlseil gesichert und gut zu joggen. Bereits nach 50 Minuten sind wir in Leukerbad, beim Hotel Quellenhof am 🏁 Ziel. Auf der Webseite Gemmi.ch schauen wir nach, wieviel Zeit die BerglĂ€ufer in die entgegengesetzte Richtung benötigen, und sind sehr erstaunt, dass der Sieger fĂŒr die Bergstrecke nur 0:35:56h gebraucht hat.

Schnell alle Kleider und Socken waschen und auf dem Balkon zum Trocknen aufhĂ€ngen. Dann 🚿duschen und ĂŒber die Strasse zur Walliser Alpentherme, um den Gratiseintritt auszunĂŒtzen, den man durch die Direkbuchung erhĂ€lt. Dort geht Helmut, der seine Badehose mit hat, in den Thermal-Pool und ich in die Sauna, wo wir uns spĂ€ter wieder treffen. ZurĂŒck im Zimmer vermisse ich meine Jogginghose, inklusive dem BĂŒgel, diese finde ich dann an der Rezeption und bringe sie zurĂŒck ins Zimmer. Nun ist die Zeit reif, und wir können an der Bar mit unserem verdienten đŸșđŸș Bier anstossen. Bald darauf sitzen wir im Restaurant und verspeisen leckeres EntrecĂŽte mit Bratkartoffeln und GemĂŒse. Nach dem Espresso, zu dem wir selbstgemachte Caramels erhalten haben, wird es Zeit auszuruhen.

8/22/19Garmin: Kandersteg_Leukerbad

Leukerbad-Ferdenpass 2821m-Goppenstein, Freitag 23. August

Um acht Uhr gehen wir zum grossen FrĂŒhstĂŒcksbuffet. Danach im Zimmer noch ZĂ€hne putzen und den Trail-Rucksack mitnehmen. Wir laufen 9:15h aus Leukerbad in Richtung des Quellenweges. Doch irgendwann nehmen wir den falschen Weg, aber auch dieser bringt uns zum Majinsee 1640m, wo es fĂŒr einen Fotostopp reicht. Ab hier laufen wir mit den Stöcken bergauf, bei der AlphĂŒtte Obere Mejingalp ist es noch zu frĂŒh, so laufen wir zĂŒgig weiter bis zur AlphĂŒtte FlĂŒealp 2041m, der letzten Gelegenheit vor dem Pass, und trinken dort etwas. Der Fahrer vom AlpenTaxi kennt sich hier aus und meint, dass der Weg zwar noch markiert und begehbar sei, aber eigentlich nicht mehr viel begangen werde. Frisch gestĂ€rkt laufen wir los bis zum nĂ€chsten Wegweiser, geradeaus geht es zur Gitzifurka 2911m und zur LötschepasshĂŒtte 2690m.

Doch wir nehmen die weniger bekannte und noch weniger gewanderte Route ĂŒber den Ferdenpass 2821m. Mit SchweizMobil muss man die Route erzwingen, aber OutdoorActive zeigt sie an. Alles ist gut rot-weiss markiert, und wir kommen gut voran. Es ist sehr steil und der „Weg“ nicht immer griffig, aber die Stöcke helfen uns. Etwas weiter oben wechselt das Terrain auf steinig und ist besser zu laufen.

Die letzten 400 Höhenmeter steigen wir durch einen anspruchsvollen Block Parcour hinauf, man muss aufpassen, wohin man tritt. Die Person, die hier die rot-weissen Markierungen angebracht hat, war sehr fleissig, und wir haben keine Probleme, den Weg auf den Pass zu finden. Nach drei Stunden sind wir oben angekommen und machen einen kurzen Halt mit Verpflegung und Gipfelfoto. Vom Oberferdengletscher ist nicht mehr viel ĂŒbrig, unten hat es zwei keine Seelein.

Leukerbad / Valais / Switzerland - 8/23/19

Dann steigen wir talwĂ€rts ab, anfangs ist der Boden sehr weich, und die Schuhe hinterlassen AbdrĂŒcke im Untergrund. Dann sind noch ein paar ungefĂ€hrliche Schneefelder zu queren, bis wir wieder auf einen richtigen Weg kommen. Die Murmeltiere pfeifen auf uns, und die Schafe sind auch nicht fotogen. Es ist nun nicht mehr weit bis zum Gasthof Kummenalp 2086m, dort können wir uns an der Sonne trocknen lassen, trinken etwas und essen leckeren Schokoladenkuchen dazu.

Dann geht es durch eine Kuhweide hinunter zum Wanderweg, der uns nach Ferden 1375m bringt. Es folgt der steile Abstieg zur BrĂŒcke ĂŒber die Lonza und den Gegenhang wieder hinauf. Das WegstĂŒck hinunter nach Goppenstein hat es in sich, die vielen Gegensteigungen bremsen unser Tempo. Doch kurz nach drei Uhr sind wir am Ziel angekommen und gehen in die Gartenwirtschaft vom Restaurant Felsheim.

Die zwei bestellten Bier kommen schnell auf den Tisch, und als ich mich nach etwas Kleinem zu essen erkundige, meint der Wirt, falls wir etwas Warmes wollen und auf den 16 Uhr Zug gehen, sei das schnellste eine KĂ€seschnitte mit Schinken. Auf dieses Angebot gehen wir ein, bis die KĂŒche soweit ist, gehe ich mich schon mal umziehen. Kaum bin ich zurĂŒck, schon kommen zwei gut gefĂŒllte Teller auf den Tisch. Wir lassen es uns gut schmecken, auch den kleinen ungeplanten Dessert danach. Dann nehmen wir unsere RucksĂ€cke und laufen mit steifen Beinen zum Bahnhof hinĂŒber. Es ist ja klar, wir mĂŒssen unten durch, das Gleis 1 ist auf den anderen Seite. Wir sind nicht alleine, der Bahnhof ist gut besucht, doch alle finden einen Sitzplatz. In Bern verabschiede ich mich von Helmut und wechsle das Perron, dort hat es wie im SBB-App, durch drei rote Figuren, vorausgesagt, sehr viele Leute. Der untere Teil vom Bistro Wagen ist schon voll, doch oben ist noch ein Platz an einem Zweiertisch frei. So fahre ich dann rĂŒckwĂ€rts sitzend im schwankenden Zug direkt nach ZĂŒrich HB. Dann bin ich schon bald zuhause und kann meine mĂŒden Beine nach der erfrischenden Dusche endlich ausruhen lassen.

Auch wenn es streng war, es waren zwei tolle und erlebnisreiche Tage mit Helmut.

8/23/19Garmin: Leukerbad_Goppenstein

TR Quinten – Gocht 1951m – SelunbĂ€hnli🚡

Nachdem mein Plan am 9. Juli wegen eines Schneefeldes und Nebel nicht geklappt hat, versuche ich es heute nochmals mit dem Trailrunning Quinten – Gocht 1951m – Bergstation Selunbahn 🚡

Die Hitzewelle ist vorbei, heute stimmt das Wetter fĂŒrs Jogging. Mit der S25 09:43h ab ZĂŒrich HB und nach dem Umsteigen in die S4 in ZiegelbrĂŒcke, bin ich um 10:37h in Murg SG. Dort wechsle ich in Murg Ost um 10:43h aufs Schiff (CHF 7.20) nach Quinten. Nach der Ankunft um 11:00h trinke ich im Restaurant SchifflĂ€nde noch einen Kaffee ☕ und fĂŒlle meine zwei Wasserflaschen auf.

Ich habe dazugelernt, diesmal sind meine Black Diamond Stöcke dabei. Damit laufe ich zĂŒgig los, ab jetzt geht es von der Seehöhe 419m bis zur Gocht 1951m eigentlich nur noch steil bergauf.

Erst durch Quinten 433m und dann an der Talstation der Materialtransportbahn 495m vorbei. Der Weg ist sehr steil, so gewinne ich schnell an Höhe. Ich laufe an der Bucheletegg 677m vorbei und weiter hinauf zur Wegkreuzung bei Bidem 933m.

Nach einer Stunde bin ich bereits auf 1286m, fast bei der Bergstation,  was schon ĂŒber 867 Höhenmeter ergibt. Danach komme ich zur Laubegg 1340m. Der Weg ist nun schmaler geworden und etwas weniger steil, jetzt fĂ€hrt mir ein Biker entgegen. Schon bald erreiche ich die Stelle, wo ich beim letzten Versuch umgekehrt bin. Diesmal liegt kein Schnee, und ich kann Richtung SĂ€ls laufen.

Auf einmal höre ich Stimmen und sehe ein Biker-Paar, die stossen und tragen ihre Bikes ĂŒber die Wurzeln, den steilen den Berg hinauf. Dann bin ich bei der Abzweigung SĂ€ls, der rot-weisse Weg fĂŒhrt nach Schwaldis, Hochrugg oder nach Walenstadtberg. Doch ich muss die Farbe wechseln, denn ab hier ist die Markierung weiss-blau und zum Teil weglos. Nun wandere ich erst ĂŒber die steile Wiese, dann ĂŒber den breiten Wiesengrat. 

Dann begegnet mir ein Bergsteiger, der vom Leistchamm hinunter gekommen ist. Wir diskutieren kurz ĂŒber die Strecke, die noch vor mir liegt, und die ĂŒbermalten rot-weissen Markierungen. Er erklĂ€rt es mir so: Die blau-weissen Bergwanderwege mĂŒssen viel weniger gewartet werden. 

Nun wird der Weg technischer, und die Stöcke sind mir im Weg. Als sie im Rucksack versorgt sind, habe ich die HĂ€nde frei. Noch ein Steilhang ist zu ĂŒberqueren, das lose Geröll macht seinem Namen alle Ehre und rollt lĂ€rmig hinunter. Es folgt ein steiler Abstieg durch die trockene Grasnarbe, ausrutschen will ich hier nicht, so setze ich meine Schritte vorsichtig auf. Nochmals einen Steilhang queren, dann sehe ich das Ziel oben. Die nun folgende Rinne steigt so steil an, dass ich meistens auch die HĂ€nde zu  Hilfe nehme und so die letzten 100 Höhenmeter zur Gocht 1951m hinaufkraxle. Dort gönne ich mir eine Verschnaufpause und esse dabei ein paar Leckerli und trinke den letzten Schluck Wasser.

Die folgende Strecke fĂŒhrt durch Kalkstein steil hinunter, in einigen Löchern liegt noch Schnee. Ich wechsle ab zwischen vorsichtig Laufen und langsamem Joggen, dann sehe ich den Wegweiser zur Ochsen HĂŒtte. Eine halbe Stunde spĂ€ter sitze ich draussen am Tisch vor der Ochsen HĂŒtte und trinke mein verdientes đŸș Bier, dazu gibt es Bratwurst und Kartoffelsalat. Zum Kaffee nehme ich noch einen feinen Nussgipfel. Danach jogge ich das restliche StĂŒck des Weges bis zur Selunbahn.

Es sind bereits einige Leute da, so dass es Wartezeit gibt. Die erste Transportkiste ist mit vier Erwachsenen und zwei Kindern schon voll besetzt. So warte ich auf die nĂ€chste Fahrt. Zu fĂŒnft fahren wir los, als die erste StĂŒtze kommt, verstehe ich wieso die SitzflĂ€che so stark nach hinten geneigt ist, denn es geht sehr steil hinunter, es kommen noch ein paar StĂŒtzen, bis wir schliesslich unten ankommen. Dort bezahle ich die 10.- fĂŒr die Einzelfahrt und laufe zur Haltestelle Starkenbach. Mit dem Postauto nach Wattwil, dort mit dem Zug nach Wil SG und weiter nach Oerlikon, dann bin ich wieder Zuhause.

So wie ich die Situation nun im Nachhinein beurteilen kann, bin ich sehr froh, dass ich beim letzten Versuch im Nebel nicht weitergegangen bin, sondern umgekehrt und nach Weesen gejoggt bin.

Diesen unbekannten Weg im Nebel zu laufen, wÀre gefÀhrlich.

8/17/19Garmin: Quinten_Gocht_SelunBahn