Meine Vorbereitungen zur Route 2019

Ich bin seit geraumer Zeit daran, den Routenplan zu fixieren. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn am Schluss der täglichen Etappe auch eine Unterkunft vorhanden ist. Die Unterkunftstliste, die ich auf der Webseite von http://viapostumia.eu/ gefunden habe, war dafür sehr hilfreich. Die Idee, die Via Postumia wieder neu zu entdecken, kam Andrea Vitiello im September 2013 in Krakau, am Welttreffen der Jakobsvereine anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums.

Mein Reise von Trieste führt mich durch historische 🏛 Orte wie: Aquileia, Palmanova, Concordia Sagittaria, Vicenza, Verona, Peschiera del Garda, Mantua, Sabbioneta und endet in Genova. Dazwischen liegen allerdings auch kleinere Ortschaften, die angelaufen werden und bei denen die Auswahl an Unterkünften sehr klein ist.

Damit die jeweilige Tagesstrecke nicht im Nirgendwo endet, benötigte ich dieses Jahr etwas mehr Planung, als auf dem ersten Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Dort war es ab Le Puy en Velay möglich, am Morgen einfach loszuwandern und nach dem Mittagessen Ausschau nach einer Unterkunft zu halten. Weil viel mehr Pilger auf diesen alten Wegen unterwegs sind, hat sich inzwischen auch deren Infrastruktur verbessert als auf der wiederentdeckten Via Postumia.

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Am Schalter der SBB war ich schon, die Tickets für die Hinreise nach Triest und die Rückreise ab Genua inklusive Platzreservation sind bereits gekauft.

Nachdem ich die Packliste an meine aktuellen Bedürfnisse angepasst habe, wurden alle aufgeführten Sachen auf dem Wohnzimmerboden ausgelegt und anschliessend das meiste davon bereits in den Rucksack gepackt. Gewisse Sachen, wie die Barfussschuhe, der Nass-Rasierer, Zahnpasta, USB-Kabel, sind noch in Gebrauch und werden erst am letzten Abend verstaut.

Die letzte Unterkunft auf der Strecke von Tortona nach Carezzano war die Schwierigste. Zwei Agriturismo haben längere Zeit nicht geantwortet und sonst ist dort keine weitere Unterkunft vorhanden. Jetzt verlängere ich die Tagesetappe und laufe etwas weiter. Dann folgt ein Abstecher nach Cassano Spinola und ich wandere am Morgen wieder zurück auf die offizielle Wegstrecke. Damit habe ich nun bereits alle Unterkünfte gebucht, reserviert oder vorausbezahlt.

Den Wetterbericht von Trieste habe ich auch schon angeschaut. Die momentane Tendenz ist gut, am 29. März scheint voraussichtlich  für die ersten paar Tage die Sonne und die Temperatur liegt im kühlen Bereich von 4-14°C.

Via Flavia Trieste – Acquileia Via Postumia Acquileia – Genova

Die Planung 2019 für die nächste Pilgerreise in Norditalien läuft bereits. Ob ich bereits ab Ende März oder erst Anfang September starte, das entscheidet sich im Januar. Der Entscheid ist bereits gefallen, mein Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert. So pilgere ich schon per Ende März ab Trieste nach Genova.

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Via Flavia Triest – Aquileia   Via Postumia Aquileia – Genua  1’000 Km

Grosse Karte auf Google-Maps ansehen.

Die Via Flavia ist mit 115 Kilometer eher kurz und lässt sich in fünf Etappen aufteilen.

  1. Etappe 21 Km Lazzaretto(Muggia) – Bagnoli della Rosandra (Trieste)
  2. Etappe 20 Km Bagnoli della Rosandra (Trieste) – Miramare (Trieste)
  3. Etappe 24 Km Miramare (Trieste) – Monfalcone
  4. Etappe 30 Km Monfalcone – Camping Primero (Grado)
  5. Etappe 20 Km Camping Primero – Aquileia

Aber ich mache nur drei Tage, dazu starte ich direkt in Triest und wandere nicht auf der „Originalstrecke“, dem Meer entlang,  sondern oben auf der Via Alpina (Gelber Weg). Für den ersten Etappenort Miramare muss ich 250m zum Meer hinunter und am Folgetag wieder 250m hinauf, zurück zur Via Alpina. Diesen Weg werde ich beim Villaggio del Pescatore verlassen und zum zweiten Etappenort Monfalcone gehen. Am Folgetag wandere ich westwärts auf direktem Weg nach Aquileia. So erspare ich mir den Umweg dem Meer entlang nach Grado und dann auf der Hauptstrasse SS352 nach Aquileia.

Die Via Postumia fängt in Aquileia an und ist, wie man auf der nachstehenden Grafik sieht, mehrheitlich flach. Sie führt über TrevisoVicenza und Verona zum Gardasee. Weiter über Mantova (Mantua) und Cremona nach Piacenza, wo sie die Via Francigena (Canterbury – Rom 2’000 Km) kreuzt, dann nach Voghera, Tortona und anschliessend über den Apenin (834m) nach Genua.
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Wetter Klimatabelle Trieste
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Wetter Klimatabelle Genua

Unterlagen:
Auf der Webseite von viapostumia.eu  (La Via Postumia da Aquileia a Genova) befinden sich regelmässig aktualisierte Unterkunftslisten, GPX-Tracks zum Downloaden und Wegbeschreibungen in diversen Sprachen.

Links zu den geplanten Strecken auf Outdooractive.com

Garmin Pilger Statistik 2018

Auch wenn es dieses Jahr kürzer war, so hat es mich doch interessiert was  so alles zusammenkam an Kilometer und sonstige Angaben aus der Garmin Uhr bei meiner Pilger Reise. Da sind bei den 26 Aktivitäten von Genua nach Arles auch solche dabei wo ich die Uhr fälschlicherweise gestoppt hatte und es darum mehr als eine pro Tag gegeben hat. Die Kilometer Angaben sind aus den Aktivitäten, wohingegen sich die Schritte aus den Aktivitäten und dem Rest des Tages zusammensetzten. Dies bedeutet, man kann die Schritte nicht einfach auf die aufgezeichneten Kilometer übertragen, weil dort die abendlichen Spaziergänge fehlen.

Stats_Genua-Arles
18. März bis 12. April 2018

Tag 25 Arles ☔️ Stadtbesichtigung

Der heutige regnerische Tag beginnt sehr gemütlich. Um 8:30h treffen wir uns in der Lobby und laufen zum Gratisbus und fahren in die Stadt. Als Erstes suchen wir uns ein Café, beim Suchen kommen wir an der Église Saint Trophime vorbei. Wir nutzen die Gelegenheit, uns mit 🕯🕯 für das vorher gute Wetter zu bedanken. Dann finden wir ein offenes Café, und ich erhalte meinen Tagesbedarf ☕️🥐 und fülle den Energiespeicher. Nach dem Kaffee fällt mir beim Vorbeilaufen das Schild Cloître auf, das hatte Ursula vorher gesucht. Der Eintritt kostet €5.50, für einen Museums Pass sind €12.- fällig. „Le cloître Saint-Trophime de l’ancienne cathédrale d‘ Arles date du XII siècle et XIV siècle.“ In den oberen Räumen sind interessante Kunstwerke von Jean-Pierre Baldini ausgestellt.

Anschliessend besuchen wir die Überreste der Thermes de Constantin, schön an der frischen 10°C kalten, nassen Luft. Danach gibt es im benachbarten Restaurant Apéro und Mittagessen. Jetzt ist noch mehr Kultur gefragt, diesmal zu viert im Musée Réattu.

Am Schluss sind wir noch zu zweit, wir suchen einen Coiffeur, der erste würde zwar den Bart trimmen, aber zum Rasieren müsste ich einen anderen suchen. Vorher setzen wir uns in einen Salon du Thé und gönnen uns Infusion und chocolat chaud. Der einzige Barbier, der rasieren würde, war heute ausgebucht, und morgen reisen wir heim.

Übernachtung: Hotel Ibis Budget, Arles DZF €55.-

Markus und ich hatten zu zweit, vierundzwanzig wunderschöne meist ☀️ Wandertage, nun wünschen wir Euch eine gute Zeit um eigene Ideen umzusetzen.

Tag 24 Salon-de-Provence – Maussane-Les-Alpilles – Arles

Die freundliche Gastgeberin unseres ⭐️⭐️ Hotels hat uns gestern Abend vier Restaurants empfohlen, das Erste war bereits ausgebucht, im Zweiten haben wir ausgezeichnet gegessen. Markus hatte ein Dreiganh-Menü und der 🦁 450g Boeuf mit Knochen und frischen 🍓🍓zum Dessert. In der Nacht fiel Regen ☔️ mit ⚡️und Donner, um 7h war es zwar noch nass draussen, aber bereits wieder schön. Schnell hinunter zum Frühstück und hinauf zum Zähneputzen, dann noch packen, so sind wir um 8:45h bereit. Bei 12°C und idealem ☀️ Wanderwetter verlassen wir Salon-de-Provence.

Der kleine Weiher La Pologne ist etwas mit Algen bedeckt und lädt nicht zur Pause ein. Wir wollen im nächsten Dorf eine ☕️ Pause machen.

Nach dem Canal de Craponne spazieren wir durch die Allee ins Zentrum von Eyguières und trinken diesen in der Boulangerie.

Als wir die Arène Ou Théâtre Antique passieren, fallen ein paar Tropfen aus der dunklen Wolke. Vorsichtshalber wird der Rucksack 🎒 eingepackt und die Regenjacke bereit gemacht. Entlang des Feldweges kommen wir am „Des bergeries dans les Alpilles“ vorbei und wandern weiter nach Aureille, wo wir einen feinen Zmittag finden. Während wir den „Vogel“ essen, kommt der kurze 💧☔️💧Platzregen, beim ☕️ scheint die ☀️ wieder.

Als Pilger ist man einfach nur froh, wenn man verschont wird. Wir trafen einen netten 🇨🇦 aus B.C., der vor 50 Jahren beim Lago di Ritom Meteorologie studiert hatte, er ist für drei Wochen hier mit dem 🚴‍♂️ für kleine Touren. Wir sind noch nicht lange unterwegs, da wird es gefährlich schwarz und einige Tropfen 💦 fallen. Der Gebrauch der Jacke erweist sich zum Glück 🍀 als unnötig, und wir ziehen sie wieder aus. Durch wildes Gelände mit beeindruckender Kulisse dürfen wir wandern, der Regen reisst hier grosse Furchen am Rande des Weges.

Nach der Brücke über den Kanal müssen wir durch die Büsche zurück auf den Weg. Dann taucht ein Jagdhund und begleitet uns entlang des schönen ⛳️ 🏌️‍♂️Golfplatz Servanne und bleibt auch nachher noch bei uns, bis zu den ersten Häusern des Zielortes.

Früh genug erreichen wir Maussane-Les-Alpilles und lassen unseren Pilgerausweis im Office de Tourisme abstempeln. Es reicht noch für ☕️ und Cola, dann nehmen wir den Bus Linie 29, Abfahrt 17:08h nach Arles.

Übernachtung: Hotel Ibis Budget, Arles DZoF €55.-

Garmin: Salon-de-Provence – Maussane-Les-Alpilles

Aufgrund der prognostizierten grossen Regenmenge 💦☔️💦 lassen wir nach 24 ☀️Schönwettertagen die morgige und letzte Etappe von Maussane-Les-Alpilles nach Arles ausfallen. Deshalb nehmen wir kurz nach der Ankunft den Bus 🚌 und fahren nach Arles.

Diese Etappe kann beim nächsten Mal, wenn wieder in Arles weitergemacht wird, bei Bedarf auch dann noch nachgeholt werden.

Tag 23 Aix-en-Provence – Salon-de-Provence

Heute wollten wir eigentlich ab dem Hotel alle gemeinsam nach Éguilles wandern und die  Familie würde ab dort zurück ins Hotel fahren. Doch in Anbetracht, dass es später keine Siedlung mehr hat, entscheiden wir, mit dem Bus 🚌 nach Éguilles zu fahren und uns dort zu trennen. Sie wandern zurück ins Hotel Richtung Rom und wir wandern Richtung Santiago und verkürzen so die 38 Kilometer etwas. Es ist bedeckt🌦 und die Temperatur beträgt 11°C, und es fallen einige feine Tropfen, die aber nicht der Rede wert sind. Die Wartezeit bei der Busstation verbringen wir mit Gipfeli 🥐🥐 essen, danach warten wir beim Gate #13, bis die Chauffeuse uns die Türe aufmacht. Die Fahrt nach Éguilles ist kurzweilig. Das mit der Trennung funktioniert so nicht, als den anderen klar wird, dass sie viel auf der Strasse retour laufen müssen. So kommen sie mit in unsere Richtung. Wie fast immer in den Häusern verfehlen wir eine Abzweigung und laufen einen anderen Weg. Erst noch auf der Strasse, doch bald einmal wechseln wir auf Kieswege. Bei der Überquerung der Eisenbahn, lesen wir dummerweise den Richtungspfeil für die Rom-Pilger und laufen nach links anstatt nach rechts. So müssen wir die 500m wieder zurück.

Bei der vom Wetter beeinflussten – sehr kurzen Mittagsrast – werden auch Füsse kontrolliert und gepflegt. Eigentlich wollten unsere Begleiter nach so fünf bis sieben Kilometer umkehren, doch dann entscheiden sie sich, mit uns durchzulaufen. Wir sind wirklich in der Pampa, es gibt unterwegs nichts, weder ein Restaurant noch etwas zu kaufen. So kommen wir nach einem weiteren kleinen falschen Abstecher ins Feld, wieder auf die Route und gelangen zur Brücke beim Canal de Marseille mit der Schleuse.

Ab jetzt wird es hart, immer entlang der Strasse D17. Wir bemerken, dass der Abstand zu den letzten zwei immer grösser wird und warten bei zwei Mühlsteinen auf sie. Wir machen eine Pause und Tini macht probehalber Autostop, um herauszufinden ob es im nächsten Dorf Pélissanne Verpflegungslokale hat. Zu unserem grossen Erstaunen hält eine Frau mit ihrem Peugeot SUV 🚘, sie meint, dass es in etwa vier Kilometer Infrastruktur gäbe. Sie nimmt erst die zwei aus 🇨🇦 ins Auto 🚘 und meint, es habe Platz für vier. Die zwei Pilger wollen viel lieber zu Fuss gehen und verzichten auf die Fahrgelegenheit zugunsten ihrer Ehefrauen. Als wir die fünf Kilometer auch hinter uns gebracht haben, wird uns erklärt, dass der Bus ins Zentrum von Salon-deProvence alsbald losfahre. Wir fahren also ohne Kaffee ☕️ weiter. Zur Belohnung werden wir ins Zentrum begleitet und trinken gemeinsam noch etwas. Sie fahren mit dem Bus 🚌 zurück nach Aix-en-Provence und morgen nach Arles. Wir machen uns auf ins Hotel zum Arbeiten. Nachtessen gibt es ja erst nach 19 Uhr.

Übernachtung: Hotel Select, Salon-deProvence DZF €76.-

Garmin: Éguilles – Pélissanne

Tag 22 Puyloubier – Aix-en-Provence

Für heute ist die Prognose von WeatherPro am Morgen noch ⛅️und am späteren Nachmittag dann eher ☔️nass. Es sind etwas über 20 Kilometer zu wandern, Markus und ich wollen gegen Mittag beim Staudamm, Barrage De Bimont in der Nähe von Beaurecueil sein, wo unser Frauen mit den Zwei aus Canada 🇨🇦 auf uns warten werden. Natürlich sind wir zu früh unten für das Frühstück, aber der nette Kellner schliesst für uns die Türe auf und lässt uns hinein. Das Buffet ist zwar immer noch im Aufbau, wir dürfen jedoch schon mal anfangen. Bei 10°C wandern wir nach 8:40h auf der Strasse D17 am Fusse des Mont Sainte-Victoire entlang, über uns ziehen helle und dunkle Wolken. Kurz bevor wir bei Saint-Antonin-sur-Bayon sind, unterhalb des Croix de Provence, sehen wir einen Verpflegungsstand, ein Fotograf ist gerade dabei die Helfer abzulichten. Sie erwarten Trailrunning-Teilnehmer, die bald ankommen sollten.

Dann zweigt der Weg von der Strasse 420m weg hinauf, es folgt ein schöner mit Markierbänder versehener Aufstieg, auf dem dann die Sportler hinunter joggen werden. Wir sind noch nicht ganz auf maximaler Höhe 520m, schon kommt uns der erste Läufer entgegen. Es dauert eine Weile bis der Zweite kommt, dann werden es immer mehr, und wir weichen anstandshalber auf die Seite aus,  damit sie ungehindert vorbei können.

Auf unserem Weg hinunter treffen wir weitere an, dann trennen sich unsere Wege. Es ist nicht mehr weit zum Staudamm, unserem Treffpunkt. Kurz vor dem Staudamm will ich den See sehen und wir laufen durch die Büsche, leider wurde der See wegen Renovierung der Staumauer entleert. So wandern wir über die Mauerkrone und wundern uns, wo die Vier bleiben.

Beim Pavillon erkundige ich mich, wo es etwas zu trinken gebe. Die junge Frau sagt, ausser dem Wasserhahn dort vorne hätte es hier nix. Dann fragt sie mich, woher ich komme. Ich erklärte, dass wir Pilger seien, die von Genua nach Arles unterwegs seien und hier auf Familienmitglieder warten. Sie meinte, vier nette Schweizer, die einen Busservice erhalten hätten, seien bereits auf der anderen Seite, wo wir hergekommen sind. Mit dem Telefon ist das schnell geklärt und wir treffen uns auf dem Damm.

Nach der Begrüssung wandern wir nun talwärts in Richtung Stadt, genehmigen uns im Zentrum Getränke. Es ist recht windig, mit Böen bis 70km/h, so bleiben wir nicht allzulange sitzen und gehen ins Hotel. Nach der Hausarbeit können wir noch gemeinsam Kaffee ☕️ trinken, bevor wir uns um 18h wieder unten in der Lobby treffen für das gemeinsame Nachtessen. Der für den Nachmittag angesagte Regen 🌧 kam während dem Essen, als leichter Sprühregen und war bereits fertig als wir das Lokal verliessen.

Übernachtung: Hotel Aparthotel Adagio, Aix-en-Provence DZF €119.-

Garmin: Puyloubier – Aix-en-Provence