Tag 91 Gondán – Abadín

Gut ausgeruht gehen wir bereits um 6.15h los, es ist Wanderwetter, 14°C ☁️ bedeckt. Im ersten Ort Laurenzá, gibt es für mich ☕️ 🍊-saft.

Im Wald bin ich bergauf vorne und habe Zeit für ein Selfie mit dem Markierungs-Pfeiler. Dann im nächsten grösseren Ort Mondoñedo setzen wir uns vor die Kathedrale und trinken ☕️,  essen ein Napolitano und spülen mit 🍺nach.

Wir gehen weiter auf den nächsten und übernächsten Hügel, bis hinauf auf 590m und gewinnen so Kilometer, da merken wir, dass unsere Rechnung falsch war; es gibt auch heute mehr als geplant. Naja, näher zum Ziel sind wir jetzt allemal.

Übernachtung heute im Hotel Casa Goas ZoF €45.- Schnell geduscht und gewaschen, schon wartet Lee unten auf mich, wir essen gemeinsam das Menu del dia €11.- / Person inkl. der 🍷🍷Flasche Rotwein.

Screen Shot 2017-07-19 at 16.06.31.pngGarmin: Gondán – Abadín

Tag 90 Tapia de Casariego – Ribadeo – Gondán

Gut ausgeruht gehe ich um 8h zum leckerem 🇪🇸Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖und 🍳Spiegeleier. Es ist um 8:45h wolkig ⛅️ 94%, als ich mich bei 15°C auf den Weg mache. Heute führt mich der Camino del Norte nach Ribadeo dem letzten Ort am Meer. Ab dort geht der Küstenweg nun ins Landesinnere, Richtung dem ersten Ziel, Santiago de Compostela. Als erstes kommt der Strand 🌊, an dem ich gestern nicht war und erst noch mit ☀️Sonnenschein. Dort treffe ich zwei andere Pilger, denen das auch gefällt. Die Frau heisst Lee 🇺🇸, aber sie lebt seit 25 Jahren in Holland, und Valentin, der 🇪🇸, ihn kenne ich von der Herberge in Villaviciosa mit den zwei italienische Schnarchern

Bei der Playa De Penarronda im Restaurant Parajes gibt es erstmal Kaffee ☕️ mit zwei KitKat dazu.


Zu dritt läuft es sich irgendwie kurzweiliger, wir sind schon bei der grossen Brücke, die Asturia mit Galicia verbindet. Ribadeo liegt auf der anderen Seite.

 

Aber wir wollen nicht hierbleiben, sondern weiter in die Pilgerherberge in Vilela. In Vilela machen wir Mittagshalt, ich esse das Menu del dia für €5.- Spiegeleier mit Pommes und Brot. Dazu gibt es zwei 🍻Cervezas. Wir erfahren vom Wirt, dass die Herberge dieses Jahr nicht geöffnet wurde. 😡 So bleibt uns nichts anders übrig als vorwärts zu schauen und bis zur nächsten Gelegenheit zu laufen, somit weiter als geplant. Tja, das zieht sich dann wirklich hin, von Meereshöhe auch noch auf 364m aufsteigen zu müssen, nur um ein Bett zu finden. Für morgen will ich schon heute eine Unterkunft besorgen und nicht zu weit weg. Bis Santiago de Compostela sind es nun weniger als 170 Km, welcher Weg dabei gemessen wird, ist nicht ganz klar, den es gibt ja Varianten.

Übernachtung heute im Gondán-Barreiros Refuxio €10.- donativo. Es ist äussserst einfach, hat aber zwei Duschen 🚿, mit wirklich warmem Wasser. Was will so ein Pilger auch mehr zum Glücklichsein. Zu essen gibt es in circa zwei Kilometer Entfernung eine Bar, aber erst ab 20h, wir sind hier schliesslich in 🇪🇸 Spanien. Know the rules.

Screen Shot 2017-07-19 at 16.09.40.pngGarmin: Tapia de Casariego – Gondán

Tag 89 Luarca – Tapia de Casariego

Die Wetterprognose meldet, dass es am Wochenende HEISS (über 35°C) wird. Da ich bei Hitze schlecht wandere, habe ich kurzfristig meine Planung angepasst. Ich verlängere die beiden kurzen Etappen heute und morgen und laufe dann am Wochenende zwei kürzere Strecken.

Gut ausgeruht gehe ich um 7h aus dem noch immer schlafenden Hotel, das Frühstück muss ich erst suchen. Ein Mann ruft mich und weist mich auf ein offenes Café hin. Als ich eintrete, ruft jemand meinen Namen, ich schaue mich fragend um und sehe völlig überraschend Mireille et François aus französisch Polynesien in der Ecke sitzen. Ich bestelle 🍮🍊-Saft, Tortillas und setze mich erfreut zu ihnen. Sie meint, ob ich abgenommen hätte, vermutlich hat sie ja recht. Es ist 7:40h, als wir uns bei 16°C und 99% auf den Weg machen. Es geht schon im Dorf aufwärts und dann eine ganze Weile parallel zur Autobahn. Bergab war ich zwar schneller, aber dafür bin ich bei der Autobahn-Brücke vom Weg abgekommen und erst mit kleinem Umweg wieder darauf zurück. Beim Überqueren vom Río Barayo haben mich die beiden verwundert angeschaut und gefragt, woher ich denn komme.

Im nächsten Ort, in Villapedre, haben gleich zwei Cafés nebeneinander offen, ich setze mich ins rechte und trinke Kaffee ☕️, dazu gönne ich mir einen Nussgipfel und danach ein🍺 für den Durst.

Im Städtchen Navia halte ich mich nicht lange auf und laufe über die Brücke des Río Navia auf die andere Seite nach El Espín, wo es wieder bergauf geht und gute Sicht auf die doppelte Bogen-Brücke bietet. Weiter oben steht ein Hotel mit Restaurant. Da gehe ich hinein und esse Tortilla mit Chorizzo und dazu ein feines grosses 🍺. Nach dem Kaffee ☕️ verlasse ich das Lokal mit der freundlichen Bedienung und gehe weiter bergauf. Kurz vor La Caridad sehe ich die zwei Polynesier wieder, auf der anderen Strassenseite, sie nehmen den Zickzack-Pilgerweg. Ich laufe auf der N-634/E70 ins Dorf und trinke ein Cola zur Stärkung. Dann kaufe ich mir ein Eis mit drei Kugeln für den weiteren Weg, der grosszügig mit Blumen bepflanzt ist.

Jetzt wo ich bald am neuen Ziel bin, fängt es an aufzuklaren, was den Fotos gut tut.

Ansichten der Bucht von Tapia de Casariego

Die Kirche ist auch wieder sehr speziell und mein tägliches Bier 🍺 Foto.

Übernachtung heute im Hotel San Anton ZoF €38.- das Zimmer ist nicht gross, aber mit eigener italienischer Dusche, WC und Bidet (wer braucht sowas heute noch?) Nach der Hausarbeit brauchte ich etwas Entspannung, darum war ich noch am Meeeeeerr.

Garmin: Luarca –  Tapia de Casariego

Tag 88 Soto de Luiña – Luarca

Gut ausgeruht gehe um 7h aus dem Hause. Temperatur 15°C wieder bedeckt ☁️, aber mit 89% weniger feucht. In der Bäckerei kaufe ich zwei Brötchen und wundere mich über den Preis und das Gewicht. Da ist etwas drin, es schmeckt nach Fleisch, bei uns würde man es wohl als Wurstweggen verkaufen. Kaum bin ich bei Llanorrozo von der Strasse abgebogen, fährt mir ein Auto in den Waldweg nach. Der Fahrer meint, ob ich wirklich den Bergweg gehen wolle, der sei viel strenger und es habe ¡NADA! unterwegs, kein Wasser 💦, keine Verpflegung, wirklich nix und da sei vermutlich heute auch Nebel, was das Wandern nicht vereinfache. Da entschliesse ich mich dann doch für den leichteren Küstenweg. Aber auch der hat es in sich, denn bei jedem Bach geht es hinunter und wieder hinauf und das auf recht ungepflegten Karrwegen.

Erster Kaffee ☕️ in Novellana mit Orangen 🍊 Saft und Kaffee ☕️. Die Wege sind in unterschiedlichen Zuständen. Wenn ich so die Berge betrachte, sofern man sie überhaupt sieht, dann bin ich sehr froh um diesen netten Spanier, der mich auch vor dem Nebel gewarnt hat.

Schon wieder Durst, zum Glück ein Doppeldorf  in Sicht, Ballota / Vaḷḷouta, dieses Mal gibt es ein Cola. Dann komme ich zum Rio Cabo, dieser Bach liegt in  einem schönen, tiefen Tal. Erst Absteigen zum Fluss für die Strandansicht und dann wieder hinauf, so müssen die Bilder verdient werden.

Nach dem erneuten Aufstieg finde ich ein cooles Schild, das mich an mein Patenkind Corina erinnert. In Cadavedo – streckenmässig etwa Halbzeit – trinke ich erst einen Kaffee ☕️ und dann esse ich ein Sandwich, dazu trinke ich ein grosses dunkles bayrisches Bier 🍺, dann noch einen Kaffee ☕️ zum Abschluss. Jetzt wird es wirklich Zeit, die Regenjacke bereitzumachen, denn draussen donnert es bereits, und es sind sicher noch 17 Kilometer zu wandern.

Die lustige Figur kann meine Laune nicht lange verbessern, bei Regen überquere ich den Rio Esva und stapfe missmutig vor mich hin, es geht noch eine ganze Weile, da die Strasse sich durchs Tal schlängelt und es nicht soviele Brücken hat wie die Autobahn oberhalb.

Nach langem im Regen Laufen bin ich oberhalb vom Strand El Cueto, dann endlich komme ich in die Gegend von Luarca, da lässt der Regen nach und ermöglicht mir einen Blick auf das Städtchen Luarca.

Übernachtung heute im Hotel La Colmena ZoF €35.-. Kaum im Zimmer merke ich, dass kein Wasser kommt. Der Hotelier meint etwas von 10 Minuten, aber vermutlich war das eher eine spanische Zeitangabe. Naja, irgenwann kam dann Wasser und ich konnte die Regendusche geniessen. Vor dem Znacht noch schnell ans Meer 🌊 und dann essen bestellen: Lubina a la plancha y un copa 🍷vino tinto.

Garmin: Soto de Luiña – Luarca

Tag 87 Piedras Blancas – Soto de Luiña

Gut ausgeruht gehe ich um 7:00h zum 🇪🇸 Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 Konfi. Um 7:30h verabschiede ich mich vom Wirt auf Deutsch und gehe drei Kilometer der Hauptstrasse entlang bis zum Camino. Der Himmel ist ☁️bedeckt bei 16°C, und die 96% Luftfeuchtigkeit machen es nicht besser. Von einer Talseite ins Tal hinunter und auf der anderen Seite wieder hoch, das kommt mir bekannt vor. So sehe ich die Brücke wieder aus einem anderem Blickwinkel. Eine etwas neblige Aussicht von El Castillu auf den Riu Nalón.

In La Madalena erfreue ich mich an Kaffee ☕️ und Cola. Dann geht es über die Brücke des Riu Nalón hinauf nach Muros de Nalón, bei der Confiteria finde ich, dass ein Kaffee ☕️ mit Kuchen mir sicher gut tun würde und bestelle das Gewünschte.

Der Palacio Selgas in El Pito mit seinem grossen Vorgarten.

Bei einem steileren Waldstück hat es mich nach sovielen Tagen auch erwischt. Mit dem Schuh erst gerutscht, dann hängengeblieben und voll seitwärts ins Offseits gefallen. Passiert ist eigentlich nichts, ausser dass die Hose einen Waschgang nötig hat. Nach dem Wald ein Aufstieg, damit sich der Abstieg zum Strand auch lohnt. Nur, so richtig Lust zum Baden kommt bei diesem Wetter nicht auf. Dabei wäre ich ja alleine dort und könnte auch ohne Badehose hinein. Auf der anderen Seite kommt es, wie es kommen muss, wer hinunter läuft, der muss später wieder hochlaufen. Damit man die schöne Brücke von der anderen Seite betrachten kann.

Da hat es ja noch mehr Pilger im Wald, ein Hund mit Gepäck läuft auch mit.

Die Strecke war kürzer als erwartet, nun bin ich bereits in Soto de Luiña, dem heutigen Zielort. Von diesem Wetter habe ich genug gesehen und Lust auf ein grosses Mehrbettzimmer habe ich auch nicht. Beim ersten Hotel frage ich nach dem Preis und bleibe gleich dort.


Übernachtung heute im Casa Vieja del Sastre, ein kleines Einzelzimmer zum Pilgerpreis, Reduktion 15%, ZoF €29.75. Für das Nachtessen nehme ich nicht das Pilgermenü €15.- sondern bestelle ab der Speisekarte und werde nicht enttäuscht. Es ist schön angerichtet und schmeckt auch grossartig, €30.73, inklusive der 10% Pilger-Vergünstigung.

Garmin: Piedras Blancas – Soto de Luiña

Tag 86 Gijon – Avilés – Piedras Blancas

Zum Znacht habe ich mir Solomillo a la parrilla bestellt. Das Fleisch war genau so schön rot gebraten, wie ich es gerne mag. Gut ausgeruht gehe um 7:15h mit der leichten Wanderhose aus dem Hotel, die treue alte Mammut 3xdry, die mich auf so vielen Wanderungen begleitet hat, liegt  nun im Abfalleimer. Das Hotel Frühstück fällt wieder aus, dieses gibt es am Sonntag erst ab 9h. Nun denn, daran habe ich mich gewöhnt, dann esse ich unterwegs etwas, sofern irgendwo etwas offen ist. Glück 🍀 gehabt, meine Café Bar von gestern ist bereits offen, es gibt Kaffee, frischen Orangensaft und dazu ein Sandwich. Es ist 7:45h, bei 17°C, bedeckt ☁️ mit 93% Luftfeuchtigkei. Das erinnert mich an ein Dampfbad, als ich durch die noch schlafende Stadt wandere. Unten beim Ausgehviertel hat es noch einige halbwache junge Leute, die heimwärts wanken.

Wie bereits gesagt, es ist etwas zuviel Luftfeuchtigkeit vorhanden, zuhause würde ich dem jetzt Nebel sagen. Das wird bestimmt kein Foto-Tag werden.

Irgendwo in der Pampa überhole ich ein 🇺🇸 Paar aus Idaho. In der Unterführung hat es ein riesiges Plakat, auf dem eine Bar mit gratis WiFi wirbt, ich laufe hin, aber es ist Sonntagmorgen und die Bar ist zu. Als die beiden mich sehen, wissen sie, dass hinlaufen zwecklos ist. So gehen wir auch ohne Kaffee weiter. Später laufe ich um die Ecke, fast  in eine Gruppe (8) Italiener 🇮🇹 , die auf der Hauptstrasse die Markierung des Camino suchen. Ich sage ihnen, dass dies der richtige Weg sei, dann laufen die mir einfach nach. Später in Trasona ist eine Bar offen, Barbara die nette Bedienung bringt mir ☕️, 🍊-Saft, ein Pincho (kleines Sandwich) 🍺und nochmals einen ☕️ zum Abschluss. Die beiden Amis kommen auch hinein, ich bezahle und dann laufe ich die letzten fünf Kilometer nach Avilés hinein. Wie man sieht hat es auch schöne Hinweise, wo der Weg durchgeht.

In Avilés bei der Pilger-Herberge finde ich, dass es noch zu früh ist, ein Quartier zu beziehen. Ich finde draussen einen Plan mit der Übersicht, wo es welche Infrastruktur hat. Ich entscheide mich, die morgige Etappe etwas abzukürzen und laufe weiter in die Stadt hinein. Oh Mittagszeit und Menu del dia, ach wie schön das passt. Da gehe ich hinein. Bei der Bestellung meint die Bedienung, dass entweder Agua oder Vino zum Menü gehören, das Bier 🍺 ist extra zu bezahlen, aber das macht mir nichts aus.

Dann zeigt der Camino die ganze Altstadt mit schönen Häusern und grossen autofreien Plätzen.

So, jetzt wo ich oben auf dem Hügel bin, sehe ich unten das Meer und links Hochhäuser, ungefähr dorthin muss ich noch gehen heute. Aber das ist erst Salinas, ich will ja noch bis Piedras Blancas, da liegt, extra für Pilger, nochmals ein Hügel dazwischen. Aber was ich heute gewandert bin, muss ich dafür morgen weniger.


Übernachtung heute im Hotel Piedras grosses Doppelzimmer ZF €49.50 mit schönem Bad.

Garmin: Gijon – Avilés – Piedras Blancas

Vor dem Nachtessen, das es ja sowieso erst ab 20h gibt, mache ich einen Spaziergang. Da herscht immer noch Festbetrieb im Dorf. Als ich retour komme ist die Zeit reif. Ich lasse mich im Restaurant platzieren und bestelle: Solomillio de ternera al foie sobre pure emulsionado de patata y reducción de Px y una copa de Vino tinto Ribera Duero, un copa mas, un cafe. Als ich nach dem Essen die Rechnung €23.- bezahle, kommt der Wirt zu mir und fragt auf Deutsch, ob es mir geschmeckt hat und woher ich bin. Ich antworte ihm und frage zurück, wieso er Deutsch spricht? Er hat 30 Jahre bei der Micarna Bazenheid gearbeitet.

Tag 85 Villaviciosa – Gijon

Ich bin schon um 22h im oberen Bett gelegen und habe bis 1h gut geschlafen, ab dann haben mich die zwei Schnarcher genervt. So bin ich halt schon 5:20h zusammen mit Valentin aus 🇪🇸 aufgestanden, der will aber noch etwas essen aber die Küche ist noch geschlossen und er wartet. So gehe ich halt alleine schon um 6h aus dem Hause. Heute will ich mir ja auch Gijon ansehen. Es sind zwar nur 28 Km aber dafür mit 730 Höhenmeter. Das 🇪🇸Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 Konfi suche ich mir unterwegs. Es ist 16°C, als ich mich bei klarem Himmel auf den Weg mache. Die Sonne ☀️ wird hier erst später aufstehen. Soweit ich es überblicke, sind es nun weniger als 400 Kilometer nach Santiago de Compostela. Ich finde sicher noch ein Schild dazu. Es ist eine schöne Morgenstimmung, der Mond 🌔 ist noch sichtbar, im Nebel laufen ein Fuchs und zwei Rehe über die Wiese.

In Casquita fällt die Entscheidung, ob man wie ich nach Gijon auf dem Camino del Norte weiter wandert oder über Oviedo den Camino Primitivo wandern will, wie die zwei Schnarcher unter mir. Mir fällt das leicht, ich habe bereits ein Hotelzimmer auf sicher in Gijon.

Noch mehr Nebel hängt im Tal.

Nun erwacht auch die Sonne, und ich sehe im Nebel meinen Schatten.

Vor mir liegt bereits Pión, ich freue mich über das Restaurant Casa Pepito und ein Frühstück. Aber da stehen schon drei Pilger draussen und sagen mir, ich sei zu früh. Dann nehme ich am Automaten eine Büchse Bier und trinke das, während ich meine Notration Nougat kaue. Dann geht es weiter, mir kommen mehrere Gruppen Wanderer entgegen, als es bergauf geht, überhole ich vier Spanier.

Vor dem Campingplatz ⛺️ Carbonera sehe ich auf der App eine Abkürzung, es ist aber eine Bike 🚴🏾 Downhill Strecke, als ich das merke, drehe ich nicht mehr um, sondern mache das, was ich am liebsten mache und jogge dort hinunter, zum Glück ist keiner der 🚴🏾 auf der Strecke. Vor mir liegt Gijon, aber es sind sicher noch fünf Kilometer zum Hotel. Bereits am Stadtrand hat es ein eindrucksvolles Gebäude. Beim ersten offen Restaurant muss ich rein und bestelle Standard mit Pincho.

Das Zimmer ist erst ab 14h bereit. So ziehe ich die Leguano an und laufe in die Stadt. Auf dem Weg fällt mir das schöne Haus von Mango auf. Dann besuche ich noch die Basílica del Sagrado Corazón und gehe zurück zum Hotel.

Nach dem Duschen und Waschen, kaufe ich mir im Zara neue Leinenhosen. Jetzt haben die alten Mammut 3xdry ausgedient. Dann besuche ich die Altstadt und den Hafen. Dort laufen Julia und Thorsten mit Ihren Rucksäcken, die kommen so spät aus der Tourist Information, wo sie sich nach einer Unterkunft erkundigt haben. Ich muss auch noch dorthin für den Stempel, im Hotel habe ich keinen erhalten.

Übernachtung heute im Hotel Agüera ZoF €75.-, lausiges WiFi, musste den Blog in der Bar daneben schreiben. Die Bedienung war so nett, dass sie, als es nicht funktioniert hat, den Stecker der Settopbox gezogen hat – und das mitten im Motorrad 🏍 Rennen.

Garmin: Villaviciosa – Gijon