Tag 12 Schwarzenburg – Fribourg

Gut ausgeschlafen gehen wir zum Frühstück. Die heutige Etappe nach Fribourg ist kürzer als gestern, so macht es nichts, dass wir erst um 9h weiterpilgern.  ☀️9°C
Ausserhalb Schwarzenburg Panorama mit Kirche Wahlern

Es geht steil hinunter zum Torenöli und über die alte Sodbachbrücke 1864, auf der anderen Talseite gleich wieder hinauf.

Wir erreichen Heitenried über schöne Feldwege. Nach St. Antoni kommen wir einen alten Weg hinunter nach Weissenbach und sehen auf dem Hügel die Kirche St. Antoni wieder.

Nun sind wir bereits im Zentrum von Tafers bei der schönen Kirche angekommen. Dort setzten wir uns auf eine grosse Bank und essen unser feines Sandwich. Wir bleiben nicht lange alleine, eine Sozialarbeiterin aus Plaffeien setzt sich zu uns und isst ihren Salat. Dann plaudern wir noch ein Weilchen, bevor sie wieder zurück zur Arbeit muss.

Wie man an der Tafel erkennt, sind wir nun im Welschland angekommen, dies bebeutet ab jetzt erschwerte Bedingungen beim Unterhalten. Mein Schulfranzösisch kriegt einen „mandatory upgrade“. Für diejenigen, die neidisch werden, das ist Schloss Uebewil. Unser heutiges Nachtlager ist etwas ausserhalb der Stadt, ein im Bauernhaus.  B&B Trudi & Hans-Peter HABEGGER ZF 55.-

Fribourg ist eine schöne Stadt. In der St. Nicholas Cathedral holten wir uns den schönen Pilgerstempel. Dann spaziererten wir weiter durch die Stadt bis zum Le Pérolles, assen dann aber an einem anderen Ort, wo wir mit unserer Wanderbekleidung besser dazu passten.


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Garmin: Schwarzenburg-Fribourg

Tag 11 Amsoldingen – Schwarzenburg

Nachdem es gestern aus bekannten Gründen „Heute Ruhetag“ ausnahmsweise kein Nachtessen gab, freuten wir uns umso mehr über das ausgezeichnete Frühstück. Da heute wieder 8.5h ☀️angesagt ist, erleichtern wir unsere Rucksäcke 🎒 um etwas Sonnencreme. Um 8:30h verabschiedeten wir uns von Dory Widmer unserer freundlichen Gastgeberin und wanderten wir zu dritt (+ Hund) los. Silvia und Finja begleiten uns netterweise während der ganzen Tagesetappe. Blick vom Garten aufs Stockhorn (Halbmarathon Strecke)In Uebeschi hat es eine Ranch mit Bison, beim Amsoldingersee mache ich eine Schattenaufnahme mit Silvia.

Ansichten zwischen Blumenstein und Wattenwil

Weiter geht’s nach Riggisberg. So hat Finja heute sehr viel Auslauf.

Wir sind nicht schlüssig geworden, ob es Lamas oder Guanacos sind vor dem Schloss Burgistein

Wir wandern von Rüeggisberg nach Wislisau und finden diese Steinmannli. Silvia macht uns nach dem Weiher auf die Fischerhütte aufmerksam.

Nach der Schwarzwasserbrücke geht’s über Stufen 60m hinauf. Kurz vor Mamishaus werden wir mit Lamas und Kamelen 🐫  🐫 belohnt

Kurz vor Schwarzenburg sehen wir die bekannte Kirche von Wahlern. Dieses Bild wurde mir freundlicherweise von Silvia zur Verfügung gestellt, die am Donnerstag bereits wieder mit Werner unterwegs war.
Nach langem ermüdenden Marsch sind wir beim B&B Anne-Marie REBETEZ angekommen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und durften uns das Zimmer ZF 40.- vorher ansehen. Danach gab es für alle drei Kaffee. Leider mussten sich Silvia und Finja schon wieder verabschieden, um mit der Bahn heimzufahren, dabei wäre Silvia gerne noch eine weitere Etappe mitgelaufen. Heute haben wir eine Auswahl von Restaurants: Bühl, Bären und Sonne alle drei haben offen. Sonne ☀️ kann man nicht genug haben, darum gehen wir dort hinein. 🍽🍺

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Garmin: Amsoldingen-Schwarzenburg

Tag 10 Interlaken – Amsoldingen

Frühstück vorbei, die Sonne ☀️ ruft, um 8:45h verlassen wir Interlaken bei 8°C in Richtung Merligen.

Der Aareweg ist für uns zu Ende, nun wandern wir dem Thunersee entlang.

Bei Neuhaus verlassen wir den See, es geht gleich steil aufwärts Richtung Beatushöhlen, wo wir uns einen Kaffee gönnen.☕️

Vor dem Abstieg nach Merligen, geniessen wir den Blick über die Beatenbucht und erfreuen uns am Niesen.

Wir nähern uns dem Thunersee und erreichen die Schiffstation Merligen. Unser Schiff 🚢 fährt erst um 15:05h, somit bleibt genügend Zeit für aktive Erholung und ein bescheidenes Pilgermenü 🍽🍷im Hotel Beatus. Beim Essen unterhielten wir uns mit Andrea übers Reisen. Sie hat sich den Jakobsweg auch vorgenommen.

Wir sind nun in Spiez angekommen, und es geht am Schloss vorbei auf den Weinberg.

Unser Weg führt durch Einigen, wir überqueren die Kander auf dem Strättlisteg und wandern oberhalb Gwatt weiter, dem Nachtlager entgegen. Wir geniessen die Aussicht auf Thun.


Unsere heutige Herberge ist in Amsoldingen im B&B Dory Widmer. Wir wurden herzlich Empfangen und haben ein tolles Zimmer bekommen. DZF 45.-
IMG_0763Garmin: Interlaken-Amsoldingen

Tag 9 Brünigpass – Interlaken

Wir verlassen das Hotel Waldegg nach dem Frühstück um 8:40h bei leichtem Nieselregen und lassen den Brünigpass hinter uns. Mit 1°C ist es doch sehr frisch, ausgeruht geht es Richtung Brienzwiler.

Von Brienzwiler geht es nach Hofstetten bei Brienz, dort ist der zweite Eingang zum Freilichtmuseum Ballenberg.

Das Zwischenziel Brienz ist erreicht. Durch Dorf gehts dem See entlang, dann wieder weg von der Strasse, auf und ab auf Wanderwegen.

⚠️🚶Die Hängeseilbrücke in Ebligen* ist während der Winterzeit (jeweils ca. 31. Oktober bis Anfang April) nicht begehbar. Während dieser Winterzeit empfehlen wir den Alternativ-Jakobsweg, welcher von Brienz-Kienholz zu den Giessbachfällen und von dort über Iseltwald und Bönigen nach Interlaken führt.Wer es nicht glaubt wird sofort bestraft, durch ruppige 150m Ab-/Aufstiege.

Wir erreichen Oberried am Brienzersee. Nach langen 5h wandern, gehen wir hungrig 😋 ins Restaurant.

Kaum draussen,schon geht es wieder himmelwärts. Fröhlich wandern wir weiter, bis zum Wegweiser 2:50h nach Interlaken: Was, das kann doch nicht sein. Der Wirt sagte etwas von 1:30h.

Wir wandern einfach weiter nach Ringgenberg.

Wir sind nun am Ausfluss des Brienzersee angelangt und spüren den langen beschwerlichen Weg in den Beinen. Noch etwas der Aare entlang spazieren nach Interlaken, dann ins Backpacker Alplodge DZF 43.-

Zimmer mit Aussicht:Nach dem duschen 🚿 Spaziergang durch Interlaken. Essen und Trinken nicht vergessen nach 32 km 7:33h.


IMG_0762Garmin: Brünig-Interlaken

Tag 8 Flüeli-Ranft – Brünigpass

Da wir ein ZoF hatten, konnten wir am Morgen gleich losmarschieren. Auf dem Visionenweg (Kunst von André Bucher) ging es bergab, nach Sachseln zum Café und Restaurant zumStein. Dort gab es Kaffee mit Birchermüesli.

Von Sachseln aus, geht es dem Sarnensee entlang nach Giswil wohin auch die Zentralbahn fährt.

Kurz vor Giswil sehen wir zwei Fischer.  „Petri heil“

Die Sonne ☀️ zeigt sich jetzt endlich etwas, als es stotzig aufwärts nach Kaiserstuhl geht. Unterwegs treffen wir auf Rainer, einen deutschen Pilger, der seit 10 Jahren auf dem Jakobsweg unterwegs ist. Mit Rucksack 🎒vorne und hinten, dazu noch eine Tragtasche und Wanderstock, macht 28 kg Gepäck. Da wir zwei bereits um 11:30h hungrig sind, beschliessen wir im Restaurant Kaiserstuhl zu essen.

Nach der genussreichen Mahlzeit, geht es dem linken Ufer des Lungernsees entlang, ein Paradies für Fischer. Bei Diesselbach, am Anfang vom Lungernsee, haben wir die zwei Wasserfälle betrachtet.

Lungernsee Panorama mit Sonne ☀️

Ab jetzt wird es wieder steil, noch 300 Hm auf schönem Naturweg. Das Naturfreundehaus Brünig ist leider noch geschlossen. Darum gehen wir weiter auf den Pass. Töff-Fahrer kennen diese blaue Tafel bestimmt.

gallery ids=“2614″ type=“columns“]Dort finden wir im Hotel Waldegg ein DZF für 55.-

Garmin macht Probleme darum hier nur Grafik ohne Angaben. Versuche nachzuliefern 😳 Problem solved May 10th

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Garmin: Flüeli-Ranft-Brünig

Tag 7 Stans – Ranft

Wir verlassen das Hotel nach dem Frühstück um 8:20h laufen hinüber zur Stanserhornbahn, da kommt uns in den Sinn: „Pilger dürfen das nicht“ Nun denn, verlassen wir Stans zu Fuss. Schon am Anfang geht’s steil bergauf.

Stetig bergauf und bergab, über Wiesen, Felder und durch Wälder, geht’s voran. Von der schönen Gegend sieht man wetterbedingt 🌥 leider wenig. Im Pilgerstibli Gisigen gibt es etwas Small Talk und das wohlverdiente Bier. 🍺

Beim Kloster der Dominikanerinnen von Bethanien

Von St. Niklausen 826m hinunter nach Ranft 640m. Dort zündeten wir nochmals Kerzen 🕯🕯🕯an, um gutes Wetter für die folgenden Tage zu haben.

Nach dem Besuch der Kapelle geht es steil hinauf nach Flüeli 740m. Das erinnert mich an die Schild Tour 2015 Luzern-Aletsch. Die meisten Hotels sind noch geschlossen und das Café  auch. Das Pax Montana strahlt uns an. So nehmen wir das Mittagessen 🍽 dort ein.

  • Cordon Bleu vom Kalb mit Giswiler Schinken und Alpkäse vom Pilatus mit Pommes 🍟 und Wintergemüse.🍷
  • Liason geschmorte Kalbs Bäggli und Rückenmedalion an kräftigem Barolojus mit Maisgriespolenta und Wurzelgemüse.


Zum Übernachten gehen wir dafür bescheiden in die Jugendunterkunft Bruder Klaus. ZoF 33.-Garmin: Stans-Flüeli-Ranft

Tag 6 Brunnen – Stans

Nach dem gemeinsamen Dankesgebet, assen wir zusammen mit zwei Klosterschwestern das einfache Frühstück. Danach marschierten wir zum Hafen Brunnen, um von dort mit dem 8:49h Schiff 🚢 nach Treib überzusetzen.

Ankunft in Treib. Die nette Standseilbahn Fahrerin wollte uns nach Seelisberg mitnehmen. Als wir mit Bedauern verneinten, meinte sie, dass der Bergweg noch sehr nass und rutschig sei vom Regen letzter Nacht. ⚠️ 👣Aufpassen 👣⚠️

Die Bergroute über Volligen, nach Emmetten hatte es in sich, war aber gut zu wandern. Einzig die Pfade in der noch nassen Wiese waren rutschig.

Ab jetzt geht’s steil bergab, auch mit Treppen Richtung See und Rütenen.

Dem See entlang nach Beckenried ins Restaurant Rössli, zum feinen Pilgermahl.

Nun noch die auf und ab Stecke nach Buochs, dann hügelig weiter und hinunter nach Stans, ins Hotel Stanserhof DZF 75.-


Garmin: Brunnen-Stans