Tag 64 Arzacq-Arraziguet – Arthez-de-Béarn

Im Fünferzimmer erwache ich ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:45h als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C auf den Weg mache, es sind heute auch einige Kilometer zu wandern. Im Fünferzimmer erwache ich ausgeschlafen und gehe um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:45h als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C auf den Weg mache, es sind heute auch einige Kilometer zu wandern. Das Wetter hält sich überhaupt nicht an die Prognose von WeatherPro, eigentlich wäre es heute trocken, trotzdem gibt es gelegentlich etwas Nieselregen, aber ich trage aus Trotz nur die Paragonia Windstopper, weil mir sonst zu warm wird. Das Wasser bei der Moulin de Louvigny, macht Lust auf Fotos.

Hier noch das Wetter Panorama vom nächsten Schauer.

Hühner hat es in Fichous-Riumayou, aber kein Café oder Shop.

Weder in Larrule noch in Uzan oder Pomps ist irgend etwas vorhanden. Trostlose Restaurant 🌵 hier. Jetzt freue ich mich auf die nächste grössere Stadt.

Wer schneller läuft, ist schneller am Etappenziel, heute heisst es Arthez-de-Béarn

Übernachtung im Gîte de la boulangerie Broussé bei Myriam et Bertrand Broussé ZHP €31.- im Dreierzimmer. Das teile ich mit Anne aus 🇦🇺 und einem 🇫🇷 der mit einem 4.5kg Trail-Rucksack von Genf nach Santiago unterwegs ist, er macht jeden Tag seine ca. 42 Km, davon über die Hälfte joggend.

Garmin: Arzacq-Arraziguet – Arthez-de-Béarn

Heute bin ich HÄSSIG mir fehlt bereits erfasster Text. Nicht nur von heute, sondern auch von gestern.

Tag 63 Aire-Sur-L’Adour – Arzacq-Arraziguet

Ausgeschlafen gehe ich um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:30h, als ich bei bedecktem Himmel ☁️10°C aus dem Haus gehe. Die anderen drei sind schon weg. Als erstes steure ich einen ATM an und hole mir 💵 Bargeld. Dann mache ich den Fehler, aufs GPS-Tracks zu schauen, anstatt auf die rot/weissen Markierungen, das kostet mich drei Kilometer Umweg, das merke ich erst, als ich die drei erst bei Km 15 eingeholt habe.

Beim Stausee Le Lac de Broussea ist meine App immer noch auf dem alten Weg, und ich laufe auf der falschen Seeseite, aber das macht nichts,  es gibt dank der ☀️Sonne erst noch die besseren Fotos. Inzwischen habe ich die App gewechselt und bin auf OsmAnd Maps umgestiegen, dort sehe ich zwar den neuen Weg, kann aber wegen der Schnellstrasse nicht wechseln. Bei der Unterführung klappt es dann.

Nun laufe ich zu Brent auf, der nach mir gegangen ist und mich verwundert fragt, wo ich denn Pause gemacht habe. Nach einer langen Viertelstunde bin ich beim Dreierteam und laufe mit ihnen weiter.

Ich bin als erster in Miramont-Sensacq und frage nach der Epicerie, dort angekommen kaufe ich mir Kaffee ☕️, Bier 🍺, eine Hefe-Schnecke und eine Linth-Schokolade, nur von den anderen kommt keiner, so laufe ich alleine weiter.

In Pimbo hat es nochmals eine Gelegenheit für ☕️ Kaffee, dort treffe ich auf Luisa und Joseph, die am Essen sind. Ich trinke aus und mache mich auf die Socken. Es sind noch ein paar Kilometer bis zum Ziel. Es ist heute mindestens vom Wetter her sehr abwechslungsreich, Jacke anziehen oder ausziehen, sonst sind es meist nicht endend wollende Felder, denen wir entlang wandern. Nun  ist es nicht mehr weit, dafür fängt es wieder an zu regnen in Poursiugues-Boucoue hat es ein Plakat vom Navarrenx dem Ziel von übermorgen.

Übernachtung im Centre d’accueil communal sehr günstig ZHP €27.-, das Nachtessen schmeckt  und für den Preis kann man auch nicht klagen.

Ein Getränk vor und eines nach den Znacht.

Mein Fünferzimmer teile ich mit Chris 🇳🇿, er läuft von Le Puy en Velay nach Santiago de Compostela. Gerd & Johanes 🇩🇪 aus Mönchengladbach sind Oldtimer Traktor Pilger. Sie fahren pro Tag so etwa 80 Kilometer, meist auf der ausgeschilderten Fahrrad Route. Die von Deutschland aus nach Santiago fahren und über den Camino del Norte retour. Die beiden sympathischen, sehe ich dann eventuell wieder. Webseite: Traktor-Menschen

Garmin: Aire-Sur-L’Adour – Arzacq-Arraziguet

Tag 62 Arblade-le-Haut – Aire-Sur-L’Adour

Ausgeschlafen gehe ich um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist 7:45h als ich bei ☁️15°C aus dem Haus gehe, um das Wetter zu prüfen. Christian meint, noch sei es trocken, vorsichtshalber ziehe ich die Regenhaube über den Rucksack. Die Regenjacke halte ich auch bereit, aber anziehen mag ich sie noch nicht. Brent ist schon weg, als ich losziehe, kurz vor Kilometer drei, hole ich ihn ein und spute mich, solange es noch trocken ist.

Um 9h laufe ich zu Luisa & Joseph auf, kurzer Smalltalk über den kommenden Regen, dann laufe ich zügig weiter. Als es anfängt zu nieseln, ziehe ich widerwillig die Regenjacke an, denn damit wird mir schnell zu warm.

Der Weg ist etwas nass und schwer bis ich nach  Lelin-Lapujolle komme. Manchmal rutsche ich oder sinke mit den Schuhen tief im lehmigen Boden ein.

Ich besuche die L’Eglise de Lelin-Lapujolle, es ist sehr dunkel in der Kirche, aber sie hat schöne Glasfenster. Etwas weiter unten nehme ich für €1.-  noch einen ☕️ Kaffee.

Der Regen wird stärker und der Weg ins Städtchen Aire-sur-l’Adour zieht sich in die Länge. Dazu kommt noch Gegenwind auf, der macht es nicht angenehmer. Aber weit kann es nicht mehr sein. Nach der Überquerung des L’Adour steuere ich direkt das office du tourisme an und frage nach einem Laden mit chaussettes. Was, der ist vier Kilometer vom Zentrum entfernt, dafür nehme ich nach dem Duschen 🚿 ein Taxi. Sie gibt mir zwei Telefonnummern fürs Taxi

Dann gehe ich ins Bistro „Les Galets de L’Adour“ bestelle ein grosses 🍺Kronenbourg und das Tagesmenü €13.- mit Dessert und ☕️Kaffee. Nachdem ich mit dem Essen fertig bin, trifft auch Brent ein, wir bleiben bis 14:30h hier an der Wärme, da die Gîte erst ab dann öffnet. Gemeinsam gehen wir zur Gîte und Isabelle und Alejandro heissen uns freundlich willkommen. Schnell die nassen Schuhe ausziehen und zum offerierten heissen Kaffee. Übernachtung in der Gîte La Maison des Pèlerins bei Isabelle et Alejandro ZHP €35.- im Sechserzimmer, mit Brent, Pascal, Romeo, Silvano und Lucy. Domenic 🇫🇷 aus Clermont Ferrand, der gestern Abend auch mit uns in der selben Gîte war, ist ist auch hier, aber in einem anderen Zimmer. Das Angebot, unsere Wäsche (Maschine/€6.-) waschen und trocken zu lassen, nehmen wir gerne zu dritt an. Um 19h gibt es Nachtessen für 16 hungrige Pilger, die Gastgeber essen in der Mitte von uns. Zuerst Suppe, dann Linsen mit Kartoffeln, Karrotten und Chorizzo, dann gab es Käse und zum Dessert ein Apfeltartlett. Zum Schluss noch das tägliche 🍺 Bier, Romeo in Aktion, und die beiden Veroneser, sie verlassen mich Morgen. Denn sie fahren mit dem Bus 🚌 in die Pyrenäen zum Somport-Pass und laufen dann den Camino Aragones bis Pamplona.

 

Nachtrag: Die beiden Veroneser haben mich verarscht! Sie laufen doch noch ein paar Tage mit uns, bis sich ihr Weg trennt.

 

Garmin: Arblade-le-Haut – Aire-Sur-L’Adour

Tag 61 Eauze – Nogaro – Arblade-le-Haut

Bestens ausgeruht gehe ich um 6:00h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi. Es ist erst 6:55h, als ich bei ☀️15°C aus dem Haus gehe. Leute, diese Temperatur ist herrlich zum Wandern. Es geht viel durch Weinberge, oder auch durch Alleen, die jemand vor langer Zeit geplant hat, diese sorgen für den heute nötigen Schatten.

Bei Au Moulin de Pouy befinden sich die Étangs Du Pouy, diese warten geradezu, dass jemand kommt und ein Foto macht. Die Sonnenstrahlen helfen dabei entsprechend

Im Dorf Manciet suche ich eine Epicerie und kaufe mir Pâté Basque, dazu ein halbes Baguette und etwas zum 🍭🍬 Dessert. Nimmt mich wunder, ob die Tafel mit „Greenwich Meridian“ stimmt.

Um 10h setze ich mich auf einen Baumstamm und mache gemütlich eine Pause. Ich geniesse meine leckere Pâté Basque mit dem 🥖und etwas Orangensaft. Ein einzelner Pilger kommt vorbei und geniesst den kühlen Wald. Er fragt mich, ob ich heute auch nach Nogaro gehe? Ich antworte, nein ich werde noch etwas weiter wandern, um die morgige ☔️ Regen-Etappe etwas abzukürzen. Beim Zusammenpacken erscheinen zwei Pilgerinnen, aber die grüssen nur und laufen an mir vorbei. Als ich über die Kuppe komme, sehe ich Nogaro bereits.

Der Ort Nogaro geht auf das Jahr 1055 zurück, und als erstes besuche ich die Kirche Saint-Nicolas, die wurde während der Hugenottenkriege ziemlich beschädigt, später aber wieder restauriert. Hat auch spezielle Motive auf den zwei hinteren Fenstern.

Die Zeit passt, zwei offene Restaurants mit Gartenwirtschaft hat es auch, ich bestelle mir ein Grimbergen und ein Faux Filet mit 🍟Pommes, aber der Spassvogel in der Küche hat noch etwas Ratatouille und 🥗 Salat auf den Teller gepackt.

Als ich nach dem zweiten Kaffee das Restaurant verlasse, ruft mich jemand. Lucy und Silvano sitzen im anderen Restaurant und wollen mich noch zu einem Kaffee oder Bier ermuntern, aber ich will weiter zur Dusche. Dafür muss ich aus Nogaro hinaus und aufpassen, dass ich den richtigen Weg nehme, die Gîte ist nicht direkt am GR65, aber es ist gut ausgeschildert. Dabei muss ich am Seerosenteich vorbei, und werde für die Fotos aufgehalten.

Übernachtung in der Gîte L’Arbladoise, bei Christian et Dominique Egreteau  ZHP €35.- im Viererzimmer. Vous retrouverez le GR 65 le lendemain, 1 km après l’Arbladoise. Was bedeutet, dass ich morgen noch einen Kilometer auf dem alten historischen Weg wandern werde. Die Hälfte der Strecke bis Porto sollte ich jetzt mit 1’486 Km erreicht haben. Bis Santiago de Compostela sind es nur noch ca. 980 Km.

Kurze Zeit nach mir trifft mein Zimmerkollege Brent 🇨🇦 aus Victoria ein. Nach der täglichen Routine, sitzen wir Brent, Domenic 🇫🇷 aus Clermant Ferrand, gemütlich beim Bier 🍻 am Tisch. Auf eimal fängt es an zu regnen und alle springen zur Wäsche, um sie ins trockene zu retten.

Garmin: Eauze – Nogaro – Arblade-le-Haut

Tag 60 Condom – Eauze

Bestens ausgeruht gehe ich um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, Cerials, Haferflocken 🥖 und frische 🍓Konfi. Es wird trotzdem 7:30h, bis ich bei ☀️15°C aus dem Haus gehe. Barbara will noch ein Foto von mir machen, mit meinem kleinen 🎒Rucksack. Nicht ohne vorher freundlich verabschiedet zu werden, Arnaud kommt extra mit raus, um mir den Weg zu zeigen. Unterwegs hole ich Pascal ein, und wir laufen zusammen.

Pascal fragt mich, ob ich wisse,  wann die Abzweigung nach Larressingle komme, ich beschliesse die zwei zusätzlichen Kilometer mitzumachen. So laufen wir ins gut erhaltene Bergdorf Larressingle, das rundum noch von der alten Stadtmauer umschlossen ist. Schöne alte Häuser und Kirche mit speziellen Fenstermotiven. Wir haben beschlossen, einen Kaffee  zu nehmen, aber wieder mal Pech, beide Restaurants sind geschlossen, also weder Kaffee noch Bier.

Wir laufen beide schnell, denn es wird noch wärmer am Nachmittag und holen Titti (Schwedin) ein. Im Wäldchen sehe ich Romeo, der auf seinem Mobile tippt, Lucy und Silvano sind weiter vorne. Etwas verzettelt treffen wir in Montréal ein, ich finde eine Pizzaria, dort trinke ich ein Orangina und bestelle ein Panini caldo, dann erscheinen Lucy und Silvano. Als der ein Bier 🍻 bestellt, mache ich das auch. Pascal bleibt heute in Lamote.

Völlig verschwitzt erreiche ich Lamote, eine kleine Besenbeiz, nehme ein Grimbergen und ziehe Schuhe und Socken aus, um die heissen Füsse zu kühlen. Dann bitte ich den Mann mir die Wasserflasche aufzufüllen, das ist heute nötiger den je.

Im Wald vor Le petit Garringuet sehe ich etwas dunkles, etwa wie ein grosser Hund auf dem Fahrweg, als ich näher komme, sehe ich, das es ein Wildschwein ist, dummerweise ist der Abstand zu gross für ein Foto. Über die Industriezone erreiche ich Eauze die Hauptstadt des Armagnac. Endlich im Ort Eauze sehe ich Luisa & Joseph mit Thomas 🇩🇪 er geht heute noch fünf Kilometer weiter. Ich bestelle ein Bier und einen Bananensplit. Übernachtung in der Gîte Rabelais bei Claude Thomas ZF €30.- ein Zweierzimmer mit Dusche und WC für mich alleine, in der Altstadt.

Nach dem Frischmachen fühle ich mich besser und gehe ins Zentrum.

Garmin: Condom – Eauze

Tag 59 Lectoure – Condom

Bestens ausgeruht gehe ich um 7h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 und Konfi und frischen 🍓 🍓🍓Erdbeeren, so lecker. Die drei sind schon weg, als ich um 8h bei eitlem ☀️los laufe, es ist bereits 12°C und es wird sehr warm heute.

In Marsolan angekommen, suche ich die Épicerie auf und bestelle einen ☕️ und🍌🍌, dann gehe ich weiter, es sind noch ein paar Kilometer heute. Ich laufe zur Schwedin auf und wir spazieren miteinander, aber sie nimmt die kürzere alternative Route, und ich gehe die Original Route nach La Romineu.

Ankunft in La Romineu, um die Stiftskirche Saint-Pierre zu besuchen.

Nach der Besichtigung mache ich beim Standard ☕️🍺meine verdiente Pause und ziehe Schuhe und Socken aus zum Trocknen. Dann laufe ich zur Epicerie und kaufe mir zehn Scheiben feinen Speck 🥓 und in der Boulangerie ein kleines 🥖Parisette dazu.

In Castelnau-Sur-l ́Auvignonhabe ich keine Lust mehr auf Wasser und gehe zur Pause ins Arroucasses für ein kühles 🍺, dort sitzen zwei Frauen eine 🇫🇷 aus dem Elsass und eine 🇨🇦 aus  New Brunswick, die will ein Foto von mir machen. Ungeschminkt!

Der heutige Etappenort Condom liegt am Fluss «La Baise». Kulinarischen Kreise kennen den Ort wegen ihres Spitzen-Weinbrands «Armagnac». Übernachtung in der Gîte Le Relais de St Jacques ZF €20.- 

Welche Überraschung, Pascal ist auch hier, sehr nette Begrüssung durch Laurent et Arnaud, les deux frères. Nach dem Waschen frage ich nach einem Bier zum Rest vom Sandwich, ich bekomme ein Kronenbourg 1664 geschenkt. Laurent sitzt in drr Küche und rüstet 🍓 🍓🍓Erdbeeren, als ich ihn frage, wofür die seien, gibt er mir zwei süsse zum Probieren und meint, daraus mache er frische 🍓 Konfitüre für morgen.

Heute im Vierer-Zimmer, meine einzige Zimmerkollegin ist bis jetzt Barbara 🇮🇪 aus Belfast, sie pilgert von Le Puy nach Pamplona. Als ich heimkomme ist noch ein Bett belegt, aber noch niemand da, der darin schläft.

Heute war ich in der Pause etwas ungeschickt und habe die Garmin gestoppt, anstatt Pause zu drücken, darum zwei Zeiten.

Garmin: Lectoure – Castelnau-Sur-l ́Auvignon

Garmin: Castelnau-Sur-l ́Auvignon – Condom

Nun muss ich noch ein Restaurant finden und das eine oder andere Motiv. Wieder einmal toll wie es läuft, weil gestern ein Fest war, sind die meisten Restaurants, in denen man Essen kann, geschlossen.

Im Hotel Continental werde ich schliesslich fündig und esse ausgezeichnet.

Als ich heimkomme, sehe ich Anne-Sophie mit ihrer Tochter am Tisch, ich bekomme nochmals ein Kronenbourg 1664  offeriert.

Cher Laurent et Arnaud, je vous remercie de votre grande hospitalité, c’était un plaisir de rester à votre place. 🎗😎

Tag 58 Saint-Antoine – Lectoure

Gestern beim Blog schreiben in der Küche, der einzige Ort wo das Internet funktionierte, kamen weitere Pilger zum Registrieren und Bezahlen. Auf einmal hörte ich Bâle, es war Lucy 🇨🇭aus Basel, die hatte Freude, mal wieder unsere Sprache sprechen zu können. Beim Nachtessen sass ich neben Sabine 🇩🇪 aus Kiel, die mit dem Französisch auch noch Mühe hat. Es gab Suppe, Tomatenscheiben mit Eiern, danach Braten mit Kartoffelstock und zum Dessert entweder weissen oder dunklen Pudding. Wasser und Wein 🍷 standen auch auf dem Tisch. Das Fünferzimmer habe ich mit Romeo 🇮🇹 aus Verona geteilt, sein Kollege Silvano 🇮🇹 schlief in einem anderen Zimmer. Hier gibt es ein Frühstücks Buffet und jeder geht hin, wann es ihm passt. Ich hatte etwas viel gegessen und nicht besonders gut geschlafen und ging um 6:45h zum 🇫🇷Frühstück 🍮🍊-Saft, 🥖 Honig und Konfi. Trotzdem wurde es wieder 8h,  bei 12°C die Gîte verliess, es tröpfelte noch ein bisschen nach. Beim ersten Aufstieg überhole ich Christian & Nicole 🇫🇷 vom F-Jura. Dann laufe ich etwas mit Romeo, Silvano und Lucy. Die zwei Veroneser laufen nicht miteinander und langsamer.

In Flamarens hatte es eine Ruine einer alten Kirche und ein Schloss.

In Miradoux suche ich vergeblich ein Restaurant, dafür finde ich die sehenswerte alte Markthalle. Lucy sitzt vor einem offenen Laden. Ich kaufe mir ein Orangina, zwei Bananen 🍌 und verspeise die erste zum Getränk. Die zwei 🇮🇹 trudeln auch ein und setzen sich zu uns. Dann sehe ich etwas glänzen und schaue nach, was es ist, ein Notar macht so Werbung. Als es weiter geht, poste ich mir in der Boulangerie ein feines Vanille Eclaire.

In Castet-Arrouy sehe ich ein Restaurant mit ansprechendem Schild und freue ich mich auf ein Bier, bei der Türe steht zwar „ouvert„, aber sie ist verriegelt. Merde!

Unterwegs finde ich mal wieder etwas Wasser, gut geeignet für ein paar spielerische Fotos.


In Lectoure angekommen besuche ich als erstes, die Cathédrale Saint-Gervais et Saint-Protais.

Aber dann ist der Hunger grösser, und ich esse draussen ein Noix de Boeuf mit 🍟 Pommes. Ich bin bereits beim ☕️ als Joseph & Luisa eintreffen, die hatten heute 32 Km gemacht, weil sie gestern weniger weit gewandert sind.

Übernachtung im Vierer-Zimmer Hotel PAS A2 ZF €50.- inklusive Bettwäsche und Frottee. Ich wurde sehr freundlich von Anne-Sophie empfangen. Sie fragte mich, wohin ich morgen gehe und ob ich schon eine Unterkunft hätte. Als ich verneinte, meinte sie, ihr Freund führe dort eine gute Gîte, da habe ich sie gebeten, für mich zu reservieren.

Als ich nach dem Duschen 🚿 mit gewaschener Wäsche hinunter ins Patio gehe, finde ich zu meiner Überraschung Romeo, Silvano und Lucy beim Empfang. Die haben unabhängig auch hier gebucht, wir sind alle im selben Zimmer.

Garmin: Saint-Antoine – Lectoure

Fürs Nachtessen müssen wir heute selber schauen, ich laufe noch etwas umher auf Motiv suche, es hat nur ein Restaurant zum Essen offen.

IMG_1044