TR AP-Weg E17 Bogis-Bossey VD — Genève GE

Heute nehme ich die letzte Etappe auf meinem langen Weg von Rorschach nach Genf unter die Füsse. Die tägliche Fusspflege hat geholfen, ich habe weder Blasen noch sonstige Beschwerden.

Als ich das Hotel Château de Bossey nach dem Frühstück um 8.10h verlasse, hat es 13°C bei bedecktem Himmel. Aber die Sonne kämpft sich durch und gewinnt. Bis zum Dorf Bogis-Bossey sind es nur etwa 500 Meter. Etwas später könnte ich beim Zoll in Chavannes-de-Bogis die Grenze überschreiten, doch der Weg bleibt in der Schweiz. Auf der eher flachen Strecke habe ich kurz vor Chavannes-des-Bois 480m den höchsten Punkt erreicht. Die nächsten Kilometer sind flach oder der Weg geht abwärts.

Das Dorf Chavannes-des-Bois hätte ich nur am Rande gestreift, aber weil ich falsch abgebogen bin, muss ich mitten hindurch nach Sauverny. Ab hier folge ich dem Grenzbach zu 🇫🇷 Frankreich, dem Versoix bis nach La Bâtie, einer kleinen grünen Oase mit Wochenend-Häusern. Immer weiter an der Moulin de Richelien vorbei, dann streife ich die Aussenbezirke von Versoix.

Etwas später in Genthod sind die beiden Wanderwege #3 und #4 ein Stück weit identisch, doch nach dem Bellevue 376m trennen sie sich wieder.

Ich mache einen Umweg hinauf nach Chamesy 496m, um dort an den zwei Schlössern Château de Tournay und Château de Penthes vorbei zu joggen. Leider ohne einen Blick darauf werfen zu können, die Umfriedungen sind zu hoch gewachsen und bieten keinen Durchblick mehr.

Etwas enttäuscht jogge ich hinter einem Jogger in hohem Tempo nach unten und durchquere Pregny-Village. Dann jogge ich am jardin botanique vorbei durch den Parc Moynier bis zum See hinunter.

Im Garten vom Restaurant La Perle du Lac bestelle ich das Menu du Jour, etwas Wasser, ein Glas Weiss- und ein Glas 🍷 Rotwein.

Nach dem leckeren Mittagessen, jogge/ laufe ich noch die letzten zwei Kilometer bis zum Hotel Les Arcades Genève, vis-a-vis vom Bahnhof. Dabei habe ich Gelegenheit die schneebedeckten Berge auf der anderen Seite vom See und den bekannten Jet d’Eau zu bewundern.

Fazit: Während den 17 Tagen habe ich viel von der Schweiz 🇨🇭 gesehen. Am Anfang hat das Wetter sich verausgabt und zwischendurch eine mehrtägige Schwäche gezeigt. Die ersten fünf Tage 🌤,️ die nächsten vier Tage ☀️ pur, dann fünf Tage am Stück 🌧️ und die letzten drei wieder🌤️ . Die Strecke ist abwechslungsreich, hat aber in Ermangelung von Wanderwegen etwas zu viel Asphalt, was den Trailschuhen und dem Läufer missfallen hat. Die Planung war nicht einfach, da es am Ende des Tages jeweils eine offene Unterkunft braucht.

Jede Reise geht zu Ende, somit auch der Alpenpanorama-Weg #3. Ich wünsche meinen treuen LeserInnen auch schöne Erlebnisse, sei es bei Wanderungen oder anderen Tätigkeiten. 😎